|
Kurdische Gefangene beenden ihren Hungerstreik |
| Drucken | |
E-Mail |
|
Kurdistan
|
|
Freitag, den 20. April 2012 um 21:30 Uhr |
|
Der seit dem 15. Februar dauernde Hungerstreik der in türkischen Gefängnissen inhaftierten Mitglieder der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) und der mit ihr verbündeten Partei der freien Frau in Kurdistan (PAJK) ist zu Ende. Das meldet die Informationsstelle Kurdistan (ISKU). Ausschlaggebend dafür seien die Reaktionen der Bevölkerung und ein Aufruf der Gemeinschaft der Gesellschaften Kurdistans (KCK) gewesen, erklärte im Namen der Gefangenen Deniz Kaya. Er betonte jedoch, dass die Isolation von PKK-Chef Abdullah Öcalan, die Auslöser der Protestaktion gewesen war, weiterhin anhalte. Solange die Isolation Öcalans, die Festnahmewellen gegenüber der Bevölkerung und das Verbot für die kurdische Sprache anhalte, werde der Widerstand weitergehen, so Kaya.
|
|
|
Die Türkei setzt im Krieg gegen Kurden und Kurdinnen erneut chemische Waffen ein |
| Drucken | |
E-Mail |
|
Kurdistan
|
|
Geschrieben von: YEK-KOM
|
|
Montag, den 31. Oktober 2011 um 16:24 Uhr |
|
Am 24.10.2011 erreichte die Meldung die Öffentlichkeit, dass 24 nichtidentifizierte Leichname in das gerichtsmedizinische Institut nach Malatya gebracht worden sind. Daraufhin entsandten die Menschenrechtsorganisationen IHD und MEYA-DER, sowie die BDP eine Delegation nach Malatya, um die Leichname zu inspizieren. Dieser Versuch wurde von der Staatsanwaltschaft aus Malatya unterbunden, allerdings wurden der Delegation Bilder der getöteten Personen vorgezeigt. In der anschließenden Pressekonferenz vom 27.10.2011 erklärten die Mitglieder der Delegation, dass es sich bei dem Vorfall um ein Kriegsverbrechen handele.
|
|
Der derzeitige Aufstand für Demokratie in den arabischen Ländern findet in Kurdistan seit Jahren statt |
| Drucken | |
E-Mail |
|
Kurdistan
|
|
Montag, den 07. März 2011 um 02:53 Uhr |
|
Durch die Aufstände im arabischen Raum sind auch die Waffenlieferungen deutscher und europäischer Unternehmen in den Focus der Öffentlichkeit geraten. Die seit Jahren gängige Praxis, im Namen von Stabilität und Antiterrorkampf die Sicherheitskräfte diktatorischer Staaten mit Ausrüstung und militärisch/polizeilicher Beratung bei der Unterdrückung der eigenen Bevölkerung zu unterstützen, wird nun scheinheilig in den Ländern Nordafrikas und des Mittleren Ostens hinterfragt, in denen die Fälle bereits davon geschwommen sind.
|
|
|
PKK: Wir ziehen uns nicht aus Nordkurdistan zurück |
| Drucken | |
E-Mail |
|
Kurdistan
|
|
Donnerstag, den 11. November 2010 um 15:50 Uhr |
|
Laut dem amtierende Vorsitzenden der Arbeiterpartei Kurdistans, Murat Karayilan, ist ein Rückzug der Guerilla aus Nordkurdistan nicht möglich. In der türkischen Presse wurde darüber spekuliert, dass die PKK den Forderungen der türkischen Regierung nach einem begrenzten Rückzug nach Südkurdistan (Irak) nachkommen würde. Karayilan schloss für die jetzige Phase einen Rückzug der Guerilla jedoch kategorisch aus. »Wenn die Chance zum Frieden gibt, werden sich unsere Kräfte in Dersim an diesem Prozess beteiligen. Aber sie bleiben, wo sie jetzt sind«, so Karayilan.
|
|
Türkische Armee startet Bodenoffensive gegen Südkurdistan |
| Drucken | |
E-Mail |
|
Kurdistan
|
|
Freitag, den 22. Februar 2008 um 12:57 Uhr |
|
Die türkische Armee hat heute ihre seit langer Zeit geplante grenzüberschreitende Bodenoperation nach Südkurdistan (Nord-Irak) gestartet. Militärs überschritten die Grenze im Gebiet Uludere-Cukurca. Das Grenzgebiet wurde für Zivilisten gesperrt. An die militärischen Einheiten wurde der Befehl erteilt, aus jedem Dorf in Ulurdere und Beytüssebap Dorfschützer zu mobilisieren. Verhandlungen zwischen Militärs und Dorfschützerchefs ergaben, dass aus jedem Dorf lediglich zwei Dorfschützer mit guten Ortskenntnissen an der Operation teilnehmen.
|
|
|
|
|
|