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Ayatollah: Sex macht Erdbeben |
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Iran
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Sonntag, den 18. April 2010 um 12:55 Uhr |
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Nach Ansicht des iranischen Ayatollahs Kazem Sedighi sind die Frauen an der zunehmenden Zahl von Erdbeben schuld. Mit Blick auf Warnungen des iranischen Präsidenten Ahmadinedschad vor einem in Teheran drohenden Erdbeben sagte Sedighi beim Freitagsgebet in der iranischen Hauptstadt, "viele schlecht gekleidete Frauen" - er meinte damit die Iranerinnen, die sich nur widerwillig den strengen Kleidervorschriften der Mullahs unterwerfen - "verführen die Jugendlichen, und die Zunahme unpassender sexueller Beziehungen lässt die Zahl der Erdbeben ansteigen".
"Wir haben keine andere Alternative, als uns nach den Regeln des Islam zu richten", forderte der Ayatollah. Die iranische Gesellschaft müsse gemeinsame Anstrengungen unternehmen, um die Probleme zu lösen. Als solche machte der Prediger aus: "die Zunahme des Heiratsalters und die hohe Zahl von Scheidungen".
Peinliche Versuche von religiösen Fundamentalisten, Naturkatastrophen für ihre Zwecke auszubeuten, sind keine Spezialität des Islams. So erklärte der österreichische Pfarrer Gerhard Maria Wagner, den der Papst zum Linzer Weihbischof machen wollte und der erst nach scharfen Protesten darauf verzichtet hatte, dass das Erdbeben in Haiti eine Strafe Gottes gewesen sein könnte: „Gott lässt sich nicht in seine Karten schauen. Aber es ist sehr interessant, dass in Haiti 90 Prozent Anhänger von Voodoo-Kulten sind.“ Ähnlich hat Wagner bereits 2005 argumentiert, als es durch den Hurrikan Katrina in New Orleans zu schweren Verwüstungen gekommen war. „Es ist wohl kein Zufall, dass in New Orleans alle fünf Abtreibungskliniken sowie Nachtklubs zerstört wurden“, sagte Wagner damals.
Auch der US-amerikanische TV-Prediger und ehemalige republikanische Präsidentschaftsbewerber Pat Robertson sagte, das Erdbeben auf der Karibikinsel sei die Folge eines haitianischen "Pakts mit dem Teufel". Die Haitianer seien "unter der Knute Napoleons III." gewesen, "und sie haben sich zusammengetan und einen Pakt mit dem Teufel geschmiedet und ihm gesagt, wir werden dir dienen, wenn du uns von den Franzosen befreist". Dafür sei das Beben nun die Strafe Gottes gewesen.
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Kommentare
Antikommunismus ist die Grundtorheit unserer Epoche (Thomas Mann)
In einer anderen Meldung ist von Schneetreiben und „blauen Blitzen" die Rede, die ebenfalls als Zeichen der Trauer interpretiert wurden.
Damit aber nicht genug: Noch am selben Tag soll in der Stadt Hamhung ein Kranich gesehen worden sein, der dreimal um eine Statue von Kim Jong-ils Vater, Kim Il-sung, gekreist sei. Danach habe er eine „eindeutige Trauerhaltung" eingenommen. „Sogar der Kranich schien den Abschied von Kim Jong-il zu betrauern", hieß es in der Meldung der KCNA. „Auch er kann ihn nicht vergessen."
(zit. nach: diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/719079/Blaue-Blitze_Nordkore a-laesst-Natur-trauern?from=suche.intern.portal)
"Naturwunder am Todestag von Kim Jong Il"
(www.nordkorea-info.de/allgemein/naturwunder-am-todestag-von-kim-jong-il)
"Zurzeit vergießen auch die Berge und Flüsse in Korea vor Trauer Tränen."
(www.nordkorea-info.de/allgemein/trauer-berge-20111221)
Und der Wahnsinn geht in Nordkorea immer weiter - wie auch bei den Islamisten und Christen. Wer eben lieber glaubt statt zu wissen – so wie diese islamischen, christlichen und nordkoreanische n Prediger und Fanatiker –, der muss dann auch jeden Mist glauben.
Womit dann auch wieder bewiesen wäre: Der Mensch hat zwar ein großes Gehirn zum Denken. Das heißt aber noch lange nicht, dass es auch jeder benutzt.
Selbst die Naturgewalten scheinen aus nordkoreanische r Sicht in die Trauer um den Machthaber mit einzustimmen. An Kims angeblichem Geburtsort in der Nähe des Berges Paekdu sei plötzlich das Eis "mit einem Donnern" gebrochen und an der Jong Il-Spitze des Berges sei ein Leuchten zu sehen gewesen, hatten die Staatsmedien berichtet. (dapd/afp)
(zit. nach: www.taz.de/was-fehlt-/!84431;
s.a. wissen.dradio.de/nachrichten.59.html?drn:news_id=60489&drn:date=1324983600;
www.dradio.de/kulturnachrichten/2011122716/5)
Äußerungen, an die Äußerung der "aufgeklärten" US-Christen bezüglich des Erdbebens in Haiti erinnert (Strafe Gottes).
Darüber kann man nur lachen.