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Die Kommunistische Partei der Völker Spaniens (PCPE) fordert die Freilassung von zwei ihrer Mitglieder, die am Dienstag in Candás, einer Ortschaft in Asturien, ohne Angaben von Gründen festgenommen worden sind. Wie die Partei in einer Pressemitteilung informiert, wurden José Ivan Fernández, der dem Zentralkomitee der PCPE angehört, und seine Genossin Vanesa García Rodríguez im Parteibüro ihrer Stadt von mehreren Polizisten abgeführt. Weder ihnen noch einer dritten Person, die in dem Lokal anwesend war, wurde eine Erklärung für das Vorgehen gegeben. Entsprechend vergleicht die PCPE die Polizeiaktion mit der Repression unter dem Franco-Regime.
»Die Verfolgung der Kommunisten in diesem Land hat mit der Festnahme von zwei Mitgliedern der PCPE und der Ankündigung der Festnahme von drei weiteren Mitgliedern einen qualitativen Sprung getan«, heisst es in einer von der Partei verbreiteten Erklärung. Offenbar werde den Genossen vorgeworfen, am 15. Januar Molotow-Cocktails geworfen zu haben, weshalb sie nun wegen »Terrorismus« angeklagt werden sollen. »Diese Anschuldigungen der Polizei entbehren jeder Grundlage, denn solche Handlungen entsprechen nicht der politischen Linie des Massenkampfs der PCPE, die sich in ihren theoretischen Dokumenten und in ihrer politischen Praxis widerspiegelt«, unterstreicht das Exekutivkomitee der Partei.
Hintergrund der Repression sei die Verschärfung des Klassenkampfes durch die wachsenden Schwierigkeiten des spanischen Kapitalismus und seiner strukturellen Krise. Der »Machtblock« fürchte sich vor dem Anwachsen der Arbeiter- und Volkskämpfe, die einen sozialistischen und kommunistischen Ausweg suchen, so die PCPE. Durch solche Polizeiaktionen versuche man, »die revolutionäre Organisation von der Unterstützung durch die Arbeitermassen fernzuhalten«. Es sei kein Zufall, dass die Verhaftungen sich gerade in einem Bezirk ereignet hätten, in dem es der PCPE bei den jüngsten Kommunalwahlen gelungen ist, in das örtliche Parlament einzuziehen.
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