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UZ - Unsere Zeit

Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend

Zeitung vum Letzeburger Vollek

Italien
Die Repression gegen die legitimen Proteste im italienischen Susa-Tal beenden! | Drucken |  E-Mail
Italien
Freitag, den 02. März 2012 um 13:25 Uhr

»Der breite Widerstand gegen den Bau der monströsen Hochgeschwindigkeitstrasse im italienischen Susa-Tal hat meine uneingeschränkte Solidarität. Das extrem gewalttätige Vorgehen der Polizei gegen Protestierende aus ganz Europa verurteile ich aufs Schärfste«, erklärt der Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko angesichts jüngster Berichte aus Italien. Der mehrjährige Widerstand gegen den Bau des Hochgeschwindigkeitszuges »Treno Alta Velocità« (TAV) zwischen Turin und Lyon kulminierte am Wochenende in einer Blockade der Hauptverkehrsadern des Tals. Polizei- und Carabinieri gingen mit Tränengas, Schlagstockeinsätzen und Wasserwerfern mit gefärbtem Wasser gegen Demonstranten vor. Dabei gab es nach Angaben der Protestierenden mehr als 100 Verletzte. Am Montag wurde eine im Wald errichtete Hütte TAV-Gegner geräumt. Ein Kletterer wurde dabei schwer verletzt und liegt im Koma.

 
Tausende Menschen feiern Rücktritt Berlusconis | Drucken |  E-Mail
Italien
Sonntag, den 13. November 2011 um 12:50 Uhr

Ciao, ciao BerlusconiTausende Menschen haben in der vergangenen Nacht in Rom vor den Gebäuden des Parlaments und des Präsidenten den offiziellen Rücktritt von Regierungschef Silvio Berlusconi gefeiert. Die Demonstranten riefen "Freiheit!" und "Es lebe Italien" und erklärten den 12. November zum "Tag der Befreiung". Gegenüber Journalisten erklärte die 31jährige Rechtsanwältin Aurora Pace, Berlusconi sei ihr ganzes Leben lang ein Kreuz gewesen, der mit seinen Ideen einer falschen Demokratie die vergangenen Jahrzehnte geprägt habe.

 
Hunderttausende streiken gegen Berlusconi | Drucken |  E-Mail
Italien
Geschrieben von: Gerhard Feldbauer   
Dienstag, den 06. September 2011 um 20:24 Uhr

Ganz Italien gegen Berlusconi - wie hier in der ToscanaNach der traditionellen Arbeiterlosung »Alle Räder stehen still, wenn dein starker Arm es will« demonstrierte das schaffende Italien am Dienstag mit einem achtstündigen Generalstreik seine ungebrochene Kampfkraft gegen den verschärften Ausbeuterkurs der Berlusconi-Regierung. In Rom demonstrierten weit über 100.000 Menschen unter einem Meer von roten Fahnen, viele mit den Symbolen der Kommunisten. In weiteren über 100 Städten und vielen Gemeinden gingen die Teilnehmerzahlen über die Millionengrenze. Arbeiter, Lehrer, Schüler und Studenten, Ingenieure, Bürgermeister, Staatsbedienstete, Mitarbeiter von Verkehrsbetrieben und weiteren Branchen, unter ihnen zahlreiche Frauen und Jugendliche, legten die Arbeit nieder und gingen auf die Straße.

 
Berlusconi tanzt den Mussolini | Drucken |  E-Mail
Italien
Freitag, den 28. Mai 2010 um 11:51 Uhr

Mussolini-BerlusconiDer italienische Ministerpräsident hat einmal mehr gezeigt, wes Geistes Kind er ist. Bei einer Pressekonferenz der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Paris verteidigte er am Donnerstag seinen Regierungsstil unter Rückgriff auf den Diktator Mussolini, der ab 1922 in Italien den Faschismus errichtet und sich mit Hitlerdeutschland verbündet hatte. Nach seiner Verhaftung wurde der Diktator von deutschen Fallschirmjägern befreit und an die Spitze einer faschistischen Satellitenregierung, der sogenannten Republik von Salò, gesetzt. Nach der Befreiung Italiens wurde er 1945 von Partisanen erschossen, bevor er fliehen konnte. Die Leichen von Mussolini und seiner Geliebten wurden anschließend auf dem Piazzale Loreto in Mailand, wo zuvor Partisanen hingerichtet worden waren, an den Beinen aufgehängt.

 
»Das ganze Land ist kommunistisch« | Drucken |  E-Mail
Italien
Donnerstag, den 08. Oktober 2009 um 16:05 Uhr
Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi dreht nach der Entscheidung des italienischen Verfassungsgerichts, wonach ein von seiner eigenen Regierung erlassenes Immunitätsgesetz verfassungswidrig ist, völlig durch. Dem Medienmogul droht nun die Fortsetzung mehrerer Korruptionsprozesse, denen er sich durch das Immunitätsgesetz entziehen wollte. Das sei das Werk der »Linken und Kommunisten«, wetterte er im Fernsehen. Das Verfassungsgericht sei »rot« und »kommunistisch durchsetzt«. Überhaupt sei das ganze Land »links« und »kommunistisch«.
 
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