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Versicherungsbeschäftigte: In den nächsten zwei Jahren insgesamt 5,2 Prozent mehr Geld |
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Wirtschaft & Gewerkschaft
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Freitag, den 22. Juli 2011 um 22:20 Uhr |
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Als "Erfolg der Streikenden" bezeichnete die Verhandlungsführerin der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), Beate Mensch, das Verhandlungsergebnis für die bundesweit 175.000 Versicherungsbeschäftigten. In der dritten Verhandlungsrunde in Düsseldorf hat ver.di sich mit dem Arbeitgeberverband der Versicherungsunternehmen (AGV) darauf verständigt, die Gehälter der Beschäftigten bei den Versicherungen zum 1. September 2011 um drei Prozent und zum 1. Oktober 2012 noch einmal um weitere 2,2 Prozent zu erhöhen. Im August 2011 gibt es eine Einmalzahlung in Höhe von 350 Euro. Der neue Entgelttarifvertrag hat eine Laufzeit von 24 Monaten.
Die manteltarifvertraglichen Regelungen bleiben unangetastet und sollen zu einem späteren Zeitpunkt verhandelt werden: "Die Kolleginnen und Kollegen bekommen in der Laufzeit des neuen Entgelttarifvertrags insgesamt 5,2 Prozent mehr Geld. Dieses Ergebnis kann sich sehen lassen und beteiligt diejenigen am Erfolg der Versicherungsunternehmen, die maßgeblich dazu beigetragen haben. Und auch im Streit um den Manteltarifvertrag konnten wir uns durchsetzen und die von den Arbeitgebern geforderten drastischen Verschlechterungen abwehren", machte Mensch deutlich.
An den Streiks bei den Versicherungen hatten sich seit dem Ende der Friedenspflicht Anfang April weit mehr als 10.000 Beschäftigte beteiligt. "Wir sind mit dem Ziel angetreten, manteltarifliche Verschlechterungen für die Beschäftigten zu verhindern", betonte Mensch. Dies hätte ohne den Einsatz der Streikenden nicht erreicht werden könne.
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