| Zeitungsredakteure wollen streiken | | Drucken | |
| Wirtschaft & Gewerkschaft |
| Freitag, den 22. Juli 2011 um 22:19 Uhr |
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In der Tarifauseinandersetzung für die bundesweit etwa 14.000 Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) zu regional gestaffelten Urabstimmungen aufgerufen. Nach dem ersten Ergebnis aus Baden-Württemberg vom Mittwoch wurde nun auch die Urabstimmung in 25 Zeitungsverlagen aus Nordrhein-Westfalen ausgezählt. Mit 98,9 Prozent stimmten auch hier die Gewerkschaftsmitglieder eindeutig für Streiks. Diese richten sich gegen den Abbau von Tarifrechten und gegen das von Verlegerseite geforderte deutlich verschlechterte zweite Tarifwerk für Neueingestellte in Zeitungsredaktionen. Zudem wird mit den Streiks für Erhöhungen der Gehälter und Honorare für festangestellte und freie Zeitungsjournalistinnen und -journalisten um vier Prozent gekämpft. Die seit Montag dieser Woche laufende Urabstimmung wird von Warnstreiks begleitet, an den denen sich über 1500 Streikende beteiligen.
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