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Tausende bei Anti-Atom-Mahnwachen in 151 Orten |
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Umwelt (GreenGlobe)
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Sonntag, den 12. Februar 2012 um 15:52 Uhr |
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7.000 Atomkraftgegner haben am gestrigen Sonnabend in ganz Deutschland bei Mahnwachen ihre Solidarität mit der japanischen Anti-Atom-Bewegung demonstriert und zugleich die Stilllegung der neun AKW gefordert, die in Deutschland weiter am Netz sind. Anlass für die Aktionen war ein Aufruf der japanischen Anti-AKW-Bewegung, die am selben Tag - elf Monate nach Beginn der Reaktorkatastrophe von Fukushima - zu Großdemonstrationen für den Atomausstieg in Tokio und anderen Städten aufgerufen hatte.
In insgesamt 151 Orten in Deutschland gab es am Sonnabend Mahnwachen unter dem Motto »Fukushima ist überall – AKWs jetzt abschalten«. In Schweigeminuten wurde der Opfer der Katastrophe gedacht. Aktuelle Berichte zur Situation in Japan wurden verlesen, aber auch die Gefahren der deutschen Atomkraftwerke thematisiert. »Es geht uns nicht nur um die Solidarität mit Japan, sondern auch um die deutsche Atompolitik. Wir fordern, beim Atomausstieg nicht auf halber Strecke stehenzubleiben. Die neun noch laufenden AKW stellen eine tagtägliche Bedrohung dar. Sie müssen vom Netz«, erklärte Jochen Stay von der Kampagne .ausgestrahlt. Udo Buchholz vom Vorstand des Bundesverbandes Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) bezeichnete die Vielfalt der Anti-Atom-Aktionen als deutliches Zeichen. »Die Bevölkerung ist mit dem faulen Atomkompromiss, der den Weiterbetrieb von Atomkraftwerken und Uranfabriken duldet, nicht einverstanden. Zum Schutz der Umwelt und der Gesundheit werden die Proteste gegen Atomanlagen und Atomtransporte fortgesetzt und auch der vorgeschaltete Uranabbau in Kanada, im Niger und anderswo muss gestoppt werden!«
Die Mahnwachen waren auch Auftakt der Mobilisierung zu sechs großen Demonstrationen am ersten Jahrestag der Katastrophe am 11. März. Dann werden Tausende zu Demonstrationen in Brokdorf, Gronau, Hannover, Gundremmingen, Neckarwestheim und im Braunschweiger Land rund um die Asse erwartet.
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