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Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend

Zeitung vum Letzeburger Vollek

DKP protestiert gegen antikommunistischen Hetzartikel | Drucken |  E-Mail
Medien
Mittwoch, den 12. Januar 2011 um 23:36 Uhr

Rosa-Luxemburg-Konferenz 2011In einigen Veröffentlichungen in den bürgerlichen Medien - so in der »Frankfurter Rundschau«  sowie der »Berliner Zeitung« vom 12. Januar - werden die Teilnehmer der Rosa-Luxemburg-Konferenz der »jungen Welt« als »rote Faschisten« bezeichnet. Dies trifft vor allem unsere Parteivorsitzende Bettina Jürgensen, aber auch alle anderen, die an der Konferenz teilnahmen - Podiumsteilnehmer wie Zuhörer.

Wie muss es um diese bürgerliche Gesellschaft und ihre Medien bestellt sein, wenn solche Ungeheuerlichkeiten publiziert werden statt sich mit linken Positionen inhaltlich auseinanderzusetzen?



Dem Autor beider Kommentare, Christian Bommarius, ist bekannt, dass die Kommunistinnen und Kommunisten die ersten waren, die den organisierten Kampf gegen den Faschismus in Deutschland aufnahmen. Zehntausende wurden in Zuchthäuser und Konzentrationslager gesperrt, wurden umgebracht. Trotzdem stellten die deutschen Kommunistinnen und Kommunisten ihren Kampf nicht ein. Hunderte von ihnen kamen - in der Hoffnung, den Kerkern und dem Tod entronnen zu sein - in der Sowjetunion ums Leben.

Mit den Ungesetzlichkeiten, den Verbrechen der Stalinzeit, die dem humanistischen Wesen unserer Weltanschauung und unserem gesellschaftlichen Ziel zutiefst widersprachen, haben wir uns in der DKP auseinandergesetzt. Unsere Position kann man in unserem 2006 beschlossenen Parteiprogramm nachlesen.

Dem Autor beider Kommentare, Christian Bommarius, ist sicher zudem bekannt, dass Kommunistinnen und Kommunisten auch heute zu jenen gehören, die sich vor Ort den Faschisten der NPD und anderer Organisationen als erste entgegenstellen, die immer wieder entschieden gegen Völkerhass, Rassismus und Krieg auftreten. Wir fühlen uns zutiefst unserer Geschichte und dem antifaschistischen Widerstandskampf in Deutschland wie in ganz Europa verpflichtet. Wir werden weiter für eine sozial gerechte, solidarische und friedliche Welt kämpfen. Wir werden weiter mit anderen gemeinsam nach Wegen suchen diese Welt zu verwirklichen.

Es geht offenbar darum, Linke - SozialistInnen, KommunistInnen, junge autonome AntifaschistInnen - aus der »normalen bürgerlichen« Gesellschaft auszugrenzen, sie zu diskreditieren, zu kriminalisieren. Ihnen soll offenbar jegliches Recht auf Diskussion und Meinungsäußerung abgesprochen werden. Die Suche nach gesellschaftlichen Alternativen wird unter Generalverdacht gestellt.

Was für jämmerliche Methoden!

Bettina Jürgensen, Vorsitzende der DKP
Nina Hager, Patrik Köbele und Leo Mayer, stellvertretende Vorsitzende

 


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Kommentare 

 
0 #11 2011-10-25 10:18
Die Medien des Kapitalismus werden nimmer negative berichten über Revolutionär Sozialisten.

Jeder Anti-Kapitalist ist in den Augen der Medien ein Anhänger des Stalinismus und der DDR.

Ich würde in der DDR im Stasi Gefängnis landen. Weil ich mich gegen die Diktatur der SED wehren würde.
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-3 #10 2011-01-25 15:26
Mir kommen gleich die Tränen ich Trauer um das zarte Pflänzchen Sozialismus das von den bösen Kapitalisten zerstört wurde. Mal im Ernst wenn der Sozialismus in ökonomischer Hinsicht/ wandlungsfähig gewesen wäre warum ist dann am Ihm die 3. industrielle Revolution (Mikroelektroni k und EDV Technologie) vorbei gegangen.
Natürlich bestreite ich nicht, dass die DDR und SU auch eine Mikroelektronik industrie hatte, die jedoch Lichtjahre vom Stand der Technik entfernt war und somit ist der Vergleich mit dem Stand des 19. Jahrhunderts zutreffend.
Auf das Embargo gehe nicht ein, denn die SU hatte als impereale Großmacht Zugang zu Rohstoffen.

Wer hat mit Hitler einen Nichtangriffspa kt unterzeichnet inklusive der Aufteilung von Polen, wo konnte die deutsche Luftwaffe (obwohl es offiziell nicht geben durfte) nach dem 1. Welt trainieren Krieg im zaristischen Russland?

Wer hat großen Teilen Mittel und Osteuropa gegen den Willen der Völker den Sozialismus
aufgedrängt und mit repressiven Mitteln über viele Jahrzehnte jede Freiheitsbestre bung brutal
unterdrückt?

Ach so der Freiheitsbegrif f im Sozialismus Kommunismus bedeutet ja Enteignung der Produktionsmitt el bzw. deren Vergesellschaft ung und dann soll darüber eine kleine Gruppe von Politfunktionär en darüber entscheiden was produziert werden soll? Was für eine Freiheit soll das sein? Die SED Funktionäre und die KP Funktionäre in der UdSSR waren ja immer zu 100% demokratisch gewählt und legitimiert ----- das ich nicht lache.


Und es schon ein sehr merkwürdiges Geschichtsverst ändnis wenn man Gorbatschow als Verbrecher bezeichnet, nur weil er erkannt hat das der Kommunismus in seiner Konsequenz im wirtschaftliche n Chaos endet und in der Unfähigkeit ökonomische und politische Veränderungen aufzunehmen.
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-1 #9 2011-01-23 18:16
Es ist keine böswillige Unterstellung das der Weg in den Kommusnismus wieder in die Katastrophe führt denn es wird niemals ein Gesellschaft in der alles perfekt und 100% grecht zugeht es sein mann wendet Zawng und Gewalt an wie sich von Lenin an durch Geschichte zieht.
Im übrigen ist es schon sehr aufschlussreich wie kommentar #7 die Gewaltanwendung wegen der Rückständigkeit von russlandund der schweren kindheit von Stalin inderekt gerecht fertigt wird. die Unterstellung das meine Kritik durch faschistoide bürgerliche Presse gefüttert finde ich schon sehr amüsant und das Vermengen von Kapitalismus Kolonien ist schon sehr fraglich sehr fraglich. Der Kolonialismus
war gerade durch einen sehr ausgeprägten Protektionsmus geprägt und dem die Linken ja wieder weltweit das wort reden.
Dann immer dieser reflexhafte Rückgriff auf den Antifaschiusmus der immer dann zum Tragen wenn die entschweidenen Argumente ausbleiben.

Das Beisspiel zeigt zeigt wie wandlungsfähig der Kommusnismus in ökonomischer hinsicht nämlich gar nichtr sonst wäre ja nicht entwicklungsmäß ig im industriealter des
19. Jahrhunderts stehen geblieben.
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-5 #8 2011-01-21 13:36
An die Redaktion,

mein von Ihnen gelöschter Kommentar vom #9 20.01.2010 war lediglich eine Antwort auf den Kommentar von Sepp Aigner #6 vom 20.01.2010. Offensichtlich messen Sie hier mit zweierlei Maß, da dieser Kommentar außer Beleidungen nichts enthält. Aber hier zeigt sich einmal mehr Ihr Demokratieverst ändnis, das wie schon bei Rosa Luxemburg keinen echten Meinungs- Pluralismus zulässt. Dies ist jedoch nicht verwunderlich da Sie ja die perfekte kommunistische Gesellschaft anstreben und auf dem Weg dorthin vergessen dass jeder Mensch auch ein Individuum mit Fehlern und Schwächen ist.
Solange Sie meinen BESTIMMEN zu können was den Menschen glücklich macht werden Sie niemals verstehen was Demokratie im Kern wirklich ist.

Anmerkung der Redaktion: Die Polemik von Sepp Aigner bezieht sich auf den Kommentar von Ko*1, dessen beleidigende Antwort richtete sich gegen den Autoren persönlich und könnte sogar strafrechtlich relevant sein. Aus diesem Grunde haben wir den Beitrag auch im Interesse des Verfassers gelöscht.
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0 #7 2011-01-20 16:27
*************** *************** *************** **

Dieser Kommentar wurde gelöscht, weil er keine inhaltliche Argumentation, sondern nur Beleidigungen enthielt.

Die Redaktion
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-2 #6 2011-01-20 09:32
KO 1: Bei einem Wettbewerb zum Thema "Die dümmsten Sprüche" hättest Du eine gute Chance auf den ersten Platz. - Was für ein bodenlos dummes Geschwätz !
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-9 #5 2011-01-19 19:41
Liebe Genossen der DKP,

niemand hat Euch das Recht auf freie Meinungsäuserun g entzogen oder bestreitet dieses. Wenn Ihr jedoch immer noch an eurem Weg zum Kommunismus bzw. vom gerechten Paradies auf Erden träumt bzw erschaffen wollt dann führt dies wieder zum Stalinismus da die Menschen nun einmal fehlbar und nicht perfekt sind. Allerdings ist dies zu hoch für Euch da der Kommunismus ja das Ende der Geschichte ist.
Die Bezeichnung Rote Faschisten ist daher vollkommen zutreffend und keine böswillige Unterstellung.
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+6 #4 2011-01-15 02:59
die erklärung der dkp ist inhaltlich sehr schwach. auf sowenige worte nicht mal distanzierungen zur eigenen geschichte sein lassen zu können zeigt nicht gerade von zukunftsfähigei t der dkp.
hoffentlich ist das nicht ein zeichen einer neuen politik...
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-2 #3 2011-01-13 19:16
Diese Richtigstellung ist hoffentlich an die entsprechenden Medien geschickt worden und es wird darauf bestanden diese Gegendarstellun g zu veröffentlichen .

Bringt zwar nicht viel - doch es ist eines der bürgerlichen Rechte die man nutzen sollte.
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+8 #2 2011-01-13 12:59
Und Frau Jürgensen weiß offensichtlich, was die bürgerliche Öffentlichkeit von ihr erwartet: Distanzierung von der Sowjetunion der Stalinzeit, möglichst noch in einem Satz mit der Verurteilung des Hitler-Faschismus.
So wird man konsensfähig...
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