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Täglich Wiglaf Droste in junge Welt | Drucken |  E-Mail
Medien
Freitag, den 17. Dezember 2010 um 13:31 Uhr

Der Autor Wiglaf Droste und die in Berlin erscheinende Tageszeitung junge Welt beginnen an diesem Wochenende ein in der jüngeren Pressegeschichte ungewöhnliches Experiment: Der Dichter, Schriftsteller und Sänger wird ab Sonnabend täglich in der Zeitung einen Beitrag zu aktuellen oder sogar relevanten Ereignissen und Vorgängen veröffentlichen, ohne an ein Genre gebunden zu sein - vom Zweizeiler bis zum zwei Druckseiten umfassenden Essay.

Der 1961 geborene Droste gilt als einer der am präzisesten formulierenden Autoren der Bundesrepublik. Als er 2005 den Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis erhielt, lobte die Jury Umfang und Qualität seines Werkes, das »für einen satirischen deutschsprachigen Autor seiner Generation einmalig sein dürfte«. Der Essayist der Süddeutschen Zeitung, Willi Winkler, bezeichnete Droste auch wegen seines »Garantiert ins Schwarze«-Treffens als »den Tucholsky unserer Tage«.

Zuletzt erschien von Wiglaf Droste in der Edition Tiamat »Das Sparadies der Friseure. Eine kleine Sprachkritik«. Im Januar 2011 wird ebenda der Band »Auf sie mit Idyll! Die schöne Welt der Musenwunder« publiziert.


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