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Frauen
Frauen im Bundestag müssen so abstimmen, wie es ihren Partei-Männern gefällt | Drucken |  E-Mail
Frauen
Geschrieben von: Feministische Partei DIE FRAUEN   
Samstag, den 05. November 2011 um 20:27 Uhr

“Eines hat die Quotendebatte in aller Deutlichkeit gezeigt,“ stellt die Bundessprecherinnenrunde der Feministischen Partei DIE FRAUEN fest, „im Bundestag bestimmen Männer, wie weibliche Abgeordnete abzustimmen haben.“ Derzeit gäbe es im Bundestag eine Mehrheit für eine feste Quote in Aufsichtsräten, nämlich die Opposition und die Unionsfrauen. Diese müssen sich aber der Meinung ihrer männlichen Kollegen anschließen und bei einer parlamentarischen Abstimmung gegen ihre eigene Überzeugung stimmen. Der Fraktionszwang macht es möglich!

 
Feministische Partei: Die Bundesregierung unterstützt die Diskriminierung von Frauen | Drucken |  E-Mail
Frauen
Dienstag, den 08. März 2011 um 02:08 Uhr

Internationaler FrauentagBundeskanzlerin Angela Merkel bezeichnet es als Skandal, dass die freiwillige Selbstverpflichtung der Unternehmen zur Frauenförderung keine Folgen hat. Das tut sie mit Recht. Auf der anderen Seite stört sich Frau Merkel nicht an dem eklatanten Mangel an Frauen in politischen Entscheidungsfunktionen und Gremien. Allein die Tatsache, dass unter den 17 Wissenschaftlern der kürzlich besetzten Enquete-Kommission über Wohlstand keine einzige Frau ist, ist ein Skandal, der ihre Glaubwürdigkeit in Sachen Demokratie in Frage stellt. Die  deutschen Politiker und Politikerinnen, die die nordafrikanische  Demokratiebewegungen  unterstützen, haben allen Grund, das eigene Demokratiedefizit aufzuarbeiten, denn ein Parlament, in dem Frauen nicht in allen politischen und ökonomischen Gremien entsprechend ihres Bevölkerungsanteils vertreten sind, ist nicht demokratisch. Frauen steht mindestens die Hälfte der politischen Macht und des gesellschaftlichen Reichtums zu. Und das ist eine bescheidene Forderung angesichts der Tatsache, dass Frauen zwei Drittel der gesellschaftlich notwendigen Arbeit unterbezahlt oder ganz umsonst leisten. Von einer gleichen Bezahlung für gleiche (Erwerbs-) Arbeit sind wir Deutschen weit entfernt – und sogar  im europäischen Vergleich unter den Schlusslichtern!

 
Wahl zwischen Clara Zetkin und Alice Schwarzer | Drucken |  E-Mail
Frauen
Montag, den 08. März 2010 um 13:24 Uhr

Internationaler FrauentagDie von den bürgerlichen Medien noch immer als »Frauenrechtlerin« oder »Feministin« bezeichnete Alice Schwarzer wettert gegen den Internationalen Frauentag. Der Frauentag am 8. März sei eine »sozialistische Erfindung«, die auf einen Streik von Textilarbeiterinnen zurückgehe, schrebt sie in einem Gastbeitrag für die »Frankfurter Rundschau«. Die Frauenbewegung sei aber Anfang der 1970er Jahre im Westen »nicht zuletzt aus Protest gegen die machohafte Linke« entstanden. Das sei eine Linke gewesen, »die zwar noch die letzten bolivianischen Bauern befreien wollte, die eigenen Frauen und Freundinnen aber weiter Kaffee kochen, Flugblätter tippen und Kinder versorgen ließ«, poltert Schwarzer, die eine Gleichberechtigung von Frauen zuletzt dadurch verwirklichen wollte, dass Frauen wie ihre männlichen Kollegen endlich auf den Schlachtfeldern der Welt mitmorden dürfen. »Unter diesen Vorzeichen ist die Übernahme des sozialistischen Muttertags als 'unser Frauentag' für Feministinnen, gelinde gesagt, der reinste Hohn,« so die Dame.

 
60 Jahre Grundgesetz: Frauenpartei feiert nicht | Drucken |  E-Mail
Frauen
Samstag, den 23. Mai 2009 um 15:43 Uhr
Zu den Feierlichkeiten aus Anlaß des 60. Jahrestages der Verabschiedung des Grundgesetz erklärt die Feministische Partei »Die Frauen«: Leider können wir Feministinnen in die Jubelfeiern für das Grundgesetz und die „Demokratisierung“ der Bundesrepublik nicht einstimmen. Wir stellen fest, dass das Grundgesetz sowie auch die Verfassungen der Länder ohne egalitäre Beteiligung der weiblichen Bevölkerung, also der Mehrheit, zustande gekommen sind. Schon aus diesem Grunde sind sie illegitim und illegal. Ganz abgesehen davon, ist ein Land, in dem in Parlamenten, Regierungen und allen anderen Ebenen der Macht der Männeranteil zwei Drittel und mehr beträgt, Frauen also nicht annähernd ihrem Bevölkerungsanteil gemäß vertreten sind, nicht demokratisch zu nennen.
 
Auch Feministische Partei bei Europawahl | Drucken |  E-Mail
Frauen
Samstag, den 28. März 2009 um 01:37 Uhr
Wie die Bundessprecherinnenrunde der Feministischen Partei »Die Frauen« gestern »mit großer Freude und Erleichterung« mitteilte, sind im Büro der Frauenpartei bereits 4500 beglaubigte Unterstützungsunterschriften für die Europawahl im Juni eingegangen. Damit ist eine wichtige Voraussetzung für die Teilnahme an der Europawahl erfüllt worden.
 
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