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Bayern
Polizeigewalt in Augsburg | Drucken |  E-Mail
Bayern
Mittwoch, den 21. Dezember 2011 um 14:16 Uhr

Foto: Eva Freude / flickr.comAm vergangenen Samstagabend kam es in Augsburg während einer Geburtstagsfeier zu gewaltsamen Angriffen durch Polizisten auf die teilnehmenden Jugendlichen. Die rund 20 Jugendlichen, darunter Punks und Heavy-Metal-Anhänger, hatten den Geburtstag zweier Freunde gefeiert und die Party im Laufe des Abends durch die Stadt verlagert. Dabei wurden auch öffentliche Verkehrsmittel benutzt. Wie Augenzeugen gegenüber RedGlobe berichteten, kam es gegen 22.30 Uhr zu einer Konfrontation mit der Polizei, als diese mit mehreren Streifen- und Gefangenenwagen und rund 30 Beamten sowie zwei Hunden im Stadtzentrum auf die Jugendlichen trafen. Die Polizei forderte die Ausweise ein, um eine Personalienkontrolle durchzuführen. Während dieser hätten sich die Jugendlichen völlig ruhig verhalten, im Gegensatz zu einem Teil der Polizisten, so der Bericht.

 
Bayerischer Verfassungsschutz muss Bericht 2009 schwärzen | Drucken |  E-Mail
Bayern
Donnerstag, den 26. Mai 2011 um 22:21 Uhr

a.i.d.a.Der bayerische Verfassungsschutzbericht 2009 muss geschwärzt werden. Die Mitglieder von a.i.d.a., der antifaschistischen Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München, dürfen nicht mehr als »linksextremistisch« diffamiert werden. Dies hat heute das Verwaltungsgericht München nach mündlicher Verhandlung entschieden. Eine Passage, in der die Aktivitäten des Vereins als »maßgeblich« von »Linksextremisten« geprägt bezeichnet werden, muss gestrichen werden. Der Verein a.id.a. e.V. dürfe jedoch weiter im Bericht erwähnt werden, meinte die Kammer. Als Begründung hierfür gelten drei Verlinkungen auf der Homepage des Aida-Archivs zu Gruppen, die ihrerseits im Verfassungsschutzbericht erwähnt werden. Unklar bleibt, ob diese drei beanstandeten von insgesamt 110 Links die bisherige Formulierung »weitreichende Verlinkungen« rechtfertigen.

 
SDAJ mobilisiert gegen Bundeswehr-Gelöbnis | Drucken |  E-Mail
Bayern
Montag, den 14. Februar 2011 um 22:01 Uhr

Gegen die Bundeswehr in AugsburgAm Dienstag findet auf dem Augsburger Rathausplatz ein feierliches Gelöbnis der Bundeswehr statt. Dagegen will die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) mit einer Kundgebung am Königsplatz (Manzubrunnen) protestieren. Der örtliche Vorsitzende des Jugendverbandes, Matthias Hör, erklärte dazu: »Innerhalb kürzester Zeit wurde anlässlich des Gelöbnisses ein Aktionsbündnis ins Leben gerufen, welches einen gemeinsamen Aufruf für die Kundgebung verfasste, der nun schon von neun verschiedenen Organisationen, Parteien und Verbänden unterzeichnet wurde. Ich freue mich sehr darüber, dass wir als SDAJ diesen Protest nicht alleine begehen werden, sondern von einigen Organisationen und Parteien durch Redebeiträge und mit Infoständen unterstützt werden.«

 
Richter erlauben Schweinemast neben jüdischem Friedhof | Drucken |  E-Mail
Bayern
Mittwoch, den 20. Oktober 2010 um 21:46 Uhr

Gegen AntisemitismusWenn es gegen den Islam geht, beschwören deutsche Politiker in letzter Zeit gerne die »christlich-jüdischen Wurzeln« der deutschen Kultur, wie zuletzt unser aller Bundespräsident Christian Wilhelm Walter Wulff, der sich sogar auf Missionstour in die Türkei begab, um den Türken dort beizubringen, wie sie mit nicht-islamischen Religionen umzugehen haben. Kaum wieder zu Hause sollte er jedoch die Nase rümpfen, denn aus der Umgebung von Würzburg zieht ziemlich schweinischer Geruch durchs Land. Das Verwaltungsgericht Würzburg hat heute alle Klagen gegen den Bau einer Schweinemastanlage im unterfränkischen Willmars abgewiesen, auch die der israelitischen Kultusgemeinde, deren jüdischer Friedhof gleich nebenan liegt.

 
Verfassungsschutz abgewatscht | Drucken |  E-Mail
Bayern
Sonntag, den 26. September 2010 um 23:01 Uhr

a.i.d.a. MünchenDie Antifaschistische Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München e.V. darf vorerst vom Verfassungsschutz nicht mehr als „linksextremistisch“ diffamiert werden. Entsprechende Einträge im bayerischen Verfassungsschutzbericht 2008 müssen sofort gestrichen oder geschwärzt werden. Dies entschied der Bayerische Verwaltungsgerichtshof in zweiter Instanz am 23. September 2010. Gegen den Beschluss gibt es keine Rechtsmittel.

 
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