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Nazis ziehen Demoanmeldungen zurück - Antifa mobilisiert weiter | Drucken |  E-Mail
Antifa
Freitag, den 03. Februar 2012 um 20:47 Uhr

Dresden nazifreiDie Nazis haben ihre für den 18. Februar in Dresden geplante Zusammenrottung offenbar abgesagt. Das berichtete heute die „Sächsische Zeitung“ unter Berufung auf den Verfassungsschutz. Die „Junge Landsmannschaft Ostdeutschland“ habe ihre Anmeldungen für drei Versammlungen am 11., 13. und 18. Feburar zurückgezogen, schreibt das Blatt. Das sei eine Konsequenz aus dem grossen Erfolg der antifaschistischen Proteste im vergangenen Jahr gewesen, heisst es aus Kreisen der Geheimdienstler, die wegen ihrer freundschaftlichen Beziehungen mit den Faschos mehr denn je im Visier der Öffentlichkeit stehen. Allerdings sei nach wie vor ein sogenannter „Trauermarsch“ am 13.Februar angekündigt, zu dem wie in den vergangenen Jahren bis zu 2000 Teilnehmer erwartet werden. Die antifaschistische Bewegung ruft dazu auf, in diesem Jahr auch diesen Fackelmarsch zu verhindern: „2012 muss Brand­schutz prak­tisch wer­den! Auf nach Dres­den, zum Lö­sch­ein­satz! – KEIN Fa­ckel­marsch für Ge­schichts­re­vi­sio­nis­ten!“

 
Es rettet uns kein höheres Wesen... | Drucken |  E-Mail
Antifa
Samstag, den 24. Dezember 2011 um 10:52 Uhr

RedGlobe - Bilanz 2011Das völlige Versagen der Sicherheitsbehörden - um nicht von einer Mittäterschaft zu sprechen - im Fall der Neonazi-Terrorgruppe NSU war eines der entscheidenden Themen des zu Ende gehenden Jahres. Politiker der Bundesregierung und der betroffenen Länderregierungen sowie Sprecher von BKA, LKAs, Geheimdiensten usw. gelobten Besserung. Flugs wurden neue Gremien aus dem Hut gezaubert, und manch reaktionärer Keiler forderte auch gleich noch schon lange gewünschte Instrumente wie die vom Bundesverfassungsgericht für illegal erklärte Vorratsdatenspeicherung, um "die Extremisten" zu bekämpfen. Gemeint sind für diese Herrschaften vor allem die Linken - auch wenn die neuen Repressionsmittel jetzt im Zeichen des Kampfes gegen Rechts oder bis vor kurzem für den Einsatz gegen islamistischen Terrorismus eingeführt werden.

 
Dresden nazifrei: Erster Sitzblockierer vom 19.2. freigesprochen | Drucken |  E-Mail
Antifa
Donnerstag, den 15. Dezember 2011 um 15:51 Uhr

Naziaufmarsch blockieren 2012Am gestrigen Tag fanden zwei Prozesse nach §21 Versammlungsgesetz gegen Sitzblockierer am Amtsgericht Dresden statt. Dabei wurde einer der Betroffenen freigesprochen, bei dem weiteren Betroffenen wird das Urteil am kommenden Mittwoch erwartet. Das Bündnis »Nazifrei! – Dresden stellt sich quer!« ist keineswegs überrascht über die Ergebnisse der mündlichen Verhandlungen, die eine Sitzblockade von über 1.700 Personen gegen den Aufmarsch von Neonazis in Dresden an der Kreuzung Fritz-Löffler-Straße/ Reichenbachstraße am 19. Februar diesen Jahres behandelten.

 
Polizei Dresden kriminalisiert NazigegnerInnen im Raum Hannover | Drucken |  E-Mail
Antifa
Donnerstag, den 15. Dezember 2011 um 15:40 Uhr

Dresden nazifrei 2011Am 19. Februar 2011 verhinderten vielfältige Aktivitäten den größten Naziaufmarsch Europas in Dresden. Nun sollen NazigegnerInnen aus Hannover kriminalisiert werden – sie erhielten Post von der »Sonderkommission 19/2« der Polizei Dresden in denen sie als »Beschuldigte« geführt werden. Ein breites gesellschaftliches Bündnis aus Hannover, zu dem die Antifaschistische Aktion Hannover [AAH], Avanti, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke. BO Linden-Limmer, Die Linke gegen Rechts, Die Linke Region Hannover, Grüne Jugend, MdB Heidrun Dittrich, Jusos Niedersachsen, linksjugend ['solid] Hannover und die ver.di-Jugend Hannover/Leine-Weser gehören, verurteilt diese Kriminalisierung und ruft für 2012 erneut zur Verhinderung des Naziaufmarsches in Dresden auf.

 
FIR sieht mit Sorgen auf deutsche Entwicklung | Drucken |  E-Mail
Antifa
Freitag, den 02. Dezember 2011 um 09:23 Uhr

NPD-Verbot jetzt!Die Enthüllungen über das neofaschistische Terrornetzwerk der NSU, die in den vergangenen Tagen durch die Medien und die antifaschistischen Organisationen veröffentlicht worden sind, erfüllt die Internationale Föderation der Widerstandskämpfer (FIR) – Bund der Antifaschisten, die Dachorganisation von Organisationen der ehemaligen Kämpfer gegen den Faschismus, Partisanen, Deportierten und verfolgten sowie Antifaschisten heutiger Generationen mit großer Sorge. Es werde sichtbar, so die Vereinigung, dass gut zehn Jahre eine neofaschistische Terrorgruppe ihre Morde begehen konnte, ohne dass die Polizei und andere Behörden in diese Richtung ermittelten, und dass die neofaschistischen Verbrecher nicht nur nicht verfolgt wurden, sondern mit dem bundesdeutschen Verfassungsschutz und seinen Unterabteilungen in einem Maße verbunden waren, das über einen informellen Kontakt hinausging. Es lägen sogar Informationen vor, dass in all den Jahren deutsche Behörden Kenntnisse dieser Verbrechen hatten, jedoch nicht eingriffen.

 
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