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Zeitung vum Letzeburger Vollek

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100.000 Menschen demonstrieren in Bogotá für linke Alternative | Drucken |  E-Mail
Kolumbien
Montag, den 23. April 2012 um 18:29 Uhr

Alternative für Kolumbien: Patriotischer NationalratAufgerufen von mehr als 1500 Organisationen aus dem ganzen Land nehmen heute in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá rund 100.000 Menschen am »Patriotischen Marsch für die zweite Unabhängigkeit« ihres Landes teil. Die Aktion ist der Höhepunkt eines zweijährigen Vorbereitungsprozesses, der am gestrigen Sonntag bereits zur Gründung einer neuen Linkspartei, dem Patriotischen Nationalrat, geführt hat.

 
»Patriotischer Marsch«: Tausende wollen für Zweite Unabhängigkeit demonstrieren | Drucken |  E-Mail
Kolumbien
Donnerstag, den 19. April 2012 um 14:50 Uhr

Werbung für Patriotischen MarschIn Kolumbien will eine neue Kraft die politische Bühne besetzen. Für dieses Wochenende sind in Bogotá unter der Losung »Patriotischer Marsch für die Zweite Unabhängigkeit« zahlreiche Aktionen, Demonstrationen und Veranstaltungen geplant, zu denen grosse Teile der Linken aufrufen, darunter Parteien, Gewerkschaften und alternative Medien. Mit der Gründung eines »Patriotischen Nationalrats« soll der organisatorische Rahmen geschaffen werden, um zu einer wirklichen Alternative gegenüber der Staatsmacht und den bürgerlichen Parteien des südamerikanischen Landes zu werden.

 
Nie wieder ohne Kuba | Drucken |  E-Mail
Kolumbien
Sonntag, den 15. April 2012 um 11:18 Uhr

Kolumbiens Präsident Santos beim GipfeltauftaktObwohl die Mitgliedsstaaten der Bolivarischen Allianz für die Völker Unseres Amerikas (ALBA) auf einen offiziellen Boykott des Amerika-Gipfels wegen des Fehlens Kubas im kolumbianischen Cartagena verzichtet hatten, fand das Treffen der Staats- und Regierungschefs am Samstag abend (Ortszeit) fast ohne deren Staatschefs statt. Von den größeren ALBA-Mitgliedern war lediglich Boliviens Präsident Evo Morales anwesend. Ecuadors Staatschef Rafael Correa hatte seine Teilnahme bereits im Vorfeld abgesagt, um gegen die Ausladung Havannas zu protestieren. Hugo Chávez entschuldigte sich mit Verweis auf ärztlichen Rat und flog am Samstag zur Fortsetzung seiner Strahlentherapie nach Havanna. Am Samstag nachmittag hatte dann überraschend auch Nicaraguas Präsident Daniel Ortega seine Teilnahme ohne offizielle Begründung abgesagt, zugleich jedoch seine Beteiligung an einer Kuba-Solidaritätskundgebung in Managua angekündigt.

 
Nordamerika im Abseits | Drucken |  E-Mail
Kolumbien
Freitag, den 13. April 2012 um 10:55 Uhr

Kolumbiens Außenministerin María Ángela HolguínSchon bei den Beratungen der Außenminister des Kontinents beim Amerika-Gipfel im kolumbianischen Cartagena hat sich am Donnerstag (Ortszeit) gezeigt, dass sich die Zeiten geändert haben. Die USA und Kanada stehen isoliert praktisch allen anderen Ländern gegenüber. 32 der 34 teilnehmenden Staaten forderten ein Ende der Ausgrenzung Kubas von den Treffen, nur Washington und Ottawa widersetzten sich dem Ansinnen. Das gleiche Bild zeigte sich bei der Frage der Islas Malvinas (Falklandinseln). Auch hier widersetzten sich nur die beiden nordamerikanischen Regierungen einer Unterstützung der Forderung Argentiniens nach einem Ende des britischen Kolonialismus.

 
Internationale Kundgebung für den Frieden in Kolumbien | Drucken |  E-Mail
Kolumbien
Geschrieben von: Movimiento Político Marcha Patriotica por la Segunda y Definitiva Independencia   
Freitag, den 13. April 2012 um 10:07 Uhr

Flugblatt zur Kundgebung am 21. April in BerlinNach 60 Jahren innerer Kämpfe in Kolumbien, die uns mehr als fünf Millionen Vertriebene, die Kriminalisierung des sozialen Protesten, die Überfüllung der Gefängnisse mit mehr als 7.000 politischen Gefangenen und die Unterdrückung von Gewerkschaftern, Studenten, Journalisten und schutzlosen Menschen in den verarmten Gebieten Kolumbiens gebracht haben, rufen wir die Gesamtheit der kolumbianischen Bevölkerung und deren Organisationen, alle Menschen in diesem Lande oder anderswo, die wie wir auch für eine wahre Demokratie, für den Frieden und für die soziale Gerechtigkeit auftreten, auf, mit uns zusammen an der Kundgebung teilzunehmen.

 
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