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Zeitung vum Letzeburger Vollek

Parteikonferenz der kubanischen Kommunisten: Keinen Fussbreit dem Imperialismus! | Drucken |  E-Mail
Kuba
Montag, den 30. Januar 2012 um 00:37 Uhr

Parteikonferenz der KP Kubas in HavannaMit der Abstimmung über die Kongressdokumente und einer Ansprache von Staatspräsident Raúl Castro ist am heutigen Sonntag in Havanna die erste nationale Parteikonferenz der Kommunistischen Partei Kubas (PCC) zu Ende gegangen. Einstimmig verabschiedeten die gut 800 Delegierten die Berichte der vier Arbeitsgruppen, die am Vorabend getagt hatten, sowie eine Resolution über die Ziele und Aufgaben der Partei bei der Umsetzung der wirtschafts- und sozialpolitischen Beschlüsse, die der Parteitag im vergangenen April gefasst hatte.



In der Resolution wird besonderer Wert auf die Vorbeugung und Bekämpfung der Korruption gelegt und jeglicher Toleranz für Gesetzesverstöße, Disziplinlosigkeit und Bestechlichkeit eine klare Absage erteilt. Zugleich werden die grundlegenden Beziehungen zwischen der PCC und dem Kommunistischen Jugendverband UJC neu festgelegt sowie ein Ende der Übernahme von Staatsfunktionen durch den Parteiapparat eingefordert.

Als Ausnahmebestimmung erlaubten die Delegierten der Konferenz ihrem beim letzten Parteitag gewählten Zentralkomitee, neue Mitglieder in das oberste Führungsgremium zu kooptieren. Die Zahl der so hinzugewählten ZK-Mitglieder dürfe aber einen Anteil von 20 Prozent nicht übersteigen. Zudem gilt diese Regelung ausdrücklich nur für die Amtszeit bis zum nächsten Parteitag.

In seiner Eigenschaft als Erster Sekretär des ZK wandte sich Raúl Castro zum Abschluss der Konferenz an die Delegierten. »Da wir unter Beteiligung und mit Unterstützung des Volkes die souveräne Entscheidung für die martianische Option der Einheitspartei getroffen haben, ist es unsere Aufgabe, für mehr Demokratie in unserer Gesellschaft zu sorgen. Das beginnt mit dem Beispiel innerhalb der Reihen der Partei«, unterstrich Castro. Dazu müsse eine Klima des größtmöglichen Vertrauens auf allen Ebenen geschaffen werden, um einen ehrlichen und umfassenden Meinungsaustausch zu ermöglichen. Das gelte sowohl innerhalb der Partei als auch in ihren Verbindungen zu den Arbeitern und der Bevölkerung. Differenzen sollte mit aller Natürlichkeit und Respekt behandelt werden, das gelte auch für die Massenmedien, forderte er. Die Presse müsse sich in die Diskussionen einbringen - »verantwortungsvoll und im striktesten Sinne wahrhaftig, nicht im Stil der Bourgeoisie, voller Sensationalismus und Lügen, sondern mit erwiesener Objektivität und ohne unnützes Sektierertum.«

»Das einzige, das zur Niederlage der Revolution und des Sozialismus in Kuba führen könnte, wäre unsere Unfähigkeit, die in den vergangenen 50 Jahren seit dem 1. Januar 1959 begangenen und die uns in Zukunft vielleicht unterlaufenden Fehler zu berichtigen. Es hat noch nie eine fehlerfreie Revolution gegeben und es wird auch keine geben, denn sie sind das Werk des Handels der Völker,« unterstrich Raúl Castro, der sich an der Seite seines Bruders und Amtsvorgängers Fidel Castro führend am Kampf der Revolutionäre vom Angriff auf die Moncada-Kaserne am 26. Juli 1953 an beteiligt hat.

Hoffnungen gewisser Kreise, die Parteikonferenz könne das von der Revolution geschaffene politische und Gesellschaftssystem aufweichen und etwa ein Mehrparteiensystem einführen, erteilte Castro eine klare Absage. »Das Prinzip einer einzigen Partei aufzugeben würde ganz einfach bedeuten, die Partei oder Parteien des Imperialismus auf dem Boden des Heimatlandes zu legalisieren und die strategische Waffe der Einheit der Kubaner zu opfern, die die Träume der Unabhängigkeit und sozialen Gerechtigkeit hat Wirklichkeit werden lassen, für die so viele Generationen von Patrioten gekämpft haben.« Er zog den Bogen von Hatuey, dem Führer eines Indígena-Aufstandes gegen die spanischen Kolonialherren, über die Unabhängigkeitskämpfer Céspedes und Martí bis zu Fidel. Man spreche keinem anderen Land das Recht auf Mehrparteiensysteme ab, »aber wir verteidigen das System der Einheitspartei gegen das Spiel der Demagogie und der Verwandlung der Politik in eine Handelsware.«

 


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Kommentare

 
0 #29 cuba-klaus 2012-04-05 20:49
zitiere Nonkonformist:
[quote name="cuba-klaus"][quote : Mit ein paar Mojitos sehr gerne.... und wenns es dir nichts ausmacht, dass ich den Hugo nicht wirklich mag. Ja, ich freue mich wirklich auf Kuba.

Prima, aber bitte nicht in der Bodeguita, der Trampa fuer die Touris. Woanders ist der Mojito billiger und besser. Obwohl, die Bodeguita ist bei mir gleich um die Ecke ! Ich wohne in der Aguiar 63, in der Naehe ist die Bar Cabana ! Viele Gruesse von Klaus.
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-26 #28 H.P. Vogeler 2012-04-05 15:47
@ Immanuel # 27

Aber was bitte schön ist denn nun an dieser, ihrer Haltung links ????????

So wie sie hier auf diese hier Frage eingehen, antwortet mir sogar ein rechtes CDU Mitglied.
Also ich weiß immer noch nicht worin ihr links sein besteht.

Mein Verhältniss und Verständniss zur Demokratie sieht etwas anders aus als ihres.

Demokratie, also Volksherrschaft nehme ich da ganz wörtlich.
Ich möchte das die Mehrheit des Volkes in allen Bereichen die Macht ausübt, im gesellschaftlic hen, sozialen wie im ökonomischen Bereich.
Ich möchte das die Mehrheit des Volkes die Machtverhältnis se so ändert, dass man von einer sozialistischen Demokratie sprechen kann.
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+24 #27 Immanuel 2012-04-05 14:56
@ H.P. Vogeler (#25)

Was sollen denn immer diese dummen Herabwürdigunge n des Anderen („langweiliges und monotones runterbeten (…), wie es von jeden in unserer Gesellschaft erwartet wird“, „wie ein braver Musterschüler“, „auswendig gelernten Merksätze“). Können Sie nicht sachlich bleiben? Müssen Sie – und die Anderen – immer wieder versuchen, den Anderen herabzuwürdigen ?

Im Übrigen war und bin ich weder „ein braver Musterschüler“ noch habe ich irgendwelche „Merksätze“ auswendig gelernt. Mit mindestens der gleichen Berechtigung könnte ich all den anderen Kommentatoren die „auswendig gelernten“ immergleichen sozialistischen /kommunistischen /antikapitalisti schen Parolen vorhalten. Ich tue es nicht. Also lassen Sie doch einfach mal Ihre plumpe Polemik.

Ich bin weder Historiker noch Philosoph und habe auch kein vollständig ausgereiftes Weltbild. Das ist auch nicht mein Thema hier.

Mein Theorie zu den „real existierten und existierenden sozialistischen “ Ländern ist lediglich: So kritikwürdig wie die derzeitigen Demokratien sind, sie sind – bei all ihren Defiziten – immer noch besser als all diese Diktaturen inkl. „sozialistische “ Diktaturen. Demokratie ist von den schlechten Alternativen immer noch die beste. Und für die Einschränkungen von Freiheitsrechte n gibt es keine Legitimation.

Wie ist denn Ihr Verhältnis zur Demokratie? Wollen Sie den Weg zu Ihrem Gesellschaftsmo dell demokratisch beschreiten, indem Sie die Mehrheit der Bevölkerung von Ihren Vorstellungen überzeugen? Oder wollen Sie eine Diktatur errichten, freie Wahlen, Vereinigungs- Versammlungs-, Meinungsäußerun gs-, Reisefreiheit, das aktive und passive Wahlrecht abschaffen?
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+25 #26 Nonkonformist 2012-04-05 13:37
[quote name="cuba-klaus"][quote : Mit ein paar Mojitos sehr gerne.... und wenns es dir nichts ausmacht, dass ich den Hugo nicht wirklich mag. Ja, ich freue mich wirklich auf Kuba.
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-25 #25 H.P. Vogeler 2012-04-05 10:51
@ Immanuel #24

Ich habe alle ihre zahllosen Kommentare zu den verschiedesten Themen hier bei REDGLOBE gelesen, alle diese Kommentare beinhalten im Grunde immer nur ein langweiliges und monotones runterbeten eines allgemeinen Demokratieverst ändnisses, wie es von jeden in unserer Gesellschaft erwartet wird.

Sie tragen zu keiner inhaltlichen Debatte unter Linken bei, wenn sie nur wie ein braver Musterschüler diese auswendig gelernten Merksätze aufsagen, die dann auch noch darin enden ,wie gut doch die Demokratie und wie schlecht und böse der Sozialismus ist, den sie zu allem Überfluss auch noch mit allen blutrünstigen Diktaturen auf eine Stufe stellen.

Sie bezeichnen sich selbst als linken Demokraten, der zu den Idealen der französischen Revolution steht und
als Antikommunist wollen sie auch nicht darstehen, da sie ja nicht wissen was Kommunismus eigentlich ist.

Bitte erklären sie doch einmal worin denn dieses "links" sein beseht. Was ist links an ihrer politischen Haltung, welche politische Theorien haben sie überzeugt, welcher linken Organisation stehen sie vielleicht nahe?
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+24 #24 Immanuel 2012-04-05 04:57
zitiere Thomas Knecht:
Und IMmanuel ist in meinen Augen nunmal ein bösartiger Antikommunist aus dem sozialdemokrati schen FDS Spektrum. Auch wenn er es bisher immer geleugnet hat.


Wie kommen Sie den nur auf diesen Unsinn?
1. Wo, in welchen meiner Aussagen, bin ich bösartig?
2. Ich bin kein Antikommunist. Um Gegen den Kommunismus zu sein, müsste ich erst einmal wissen, was Sie unter Kommunismus verstehen. Das weiß ich aber nicht und es interessiert mich auch nicht, weil der Kommunismus nicht mein Thema ist. Mein Thema ist hier die Verherrlichung von Diktaturen (DDR, Kuba, Nordkorea und die anderen ehemals „sozialistische n“ Länder). Und dazu habe ich eine klare Haltung: Ich bin ein linker Demokrat. Das Volk soll darüber entscheiden, von wem es regiert wird. Und das einzige effektive Mittel dafür sind demokratische, freie und geheime Wahlen. Und wenn das Volk eine dumme Regierung wählt, ist das für mich immer noch leichter verkraftbar als eine Diktatur.
Gewalt zum Sturz einer Diktatur und Errichtung einer Demokratie ist für mich gerechtfertigt, soweit sie notwendig ist.
Gewalt zum Sturz einer Demokratie und Errichtung einer Diktatur ist für mich nie gerechtfertigt.
Außerdem bin ich gegen die Einschränkung der Menschenrechte, wie z.B. Vereinigungs-, Versammlungs-, Meinungsäußerun gs-, Presse-, Ausreise- und Rückkehrfreihei t, die in den sozialistischen Ländern massiv eingeschränkt waren bzw. sind.
Die Ideale der französischen Revolution halte ich für einen guten Maßstab: Freiheit – Gleichheit – Brüderlichkeit.
Daran ist wohl nix antikommunistis ches und auch nix bösartiges.

Und ich bin auch in keinem "sozialdemokrati schen FDS Spektrum", was immer Sie darunter auch verstehen. Aber Unterstellungen sind hier wohl auch eine schlechte Angewohnheit vieler Kommentatoren.

Es gibt nicht nur schwarz/weiß, Freunde/Feinde, Kommunisten/Antikommunisten . Das Leben ist vielfältiger!
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+25 #23 Immanuel 2012-04-05 04:29
zitiere Nonkonformist:
Es ist immer wieder erstaunlich, dass die Reaktionen auf bestimmte Eindrücke (nicht Meinungen) überaus bösartig ausfallen. Offensichtlich handelt es sich hier um Anstandsdefizit e.

Ja, das ist mir auch als Erstes aufgefallen. Man versucht, sachlich zu argumentieren, und wird hier sofort übelst beschimpft, wenn man anderer Meinung als manch anderer hier ist. Diskutieren und Argumentieren ist nicht deren Stärke. Man kann nur hoffen, dass diese Leute niemals politische Macht bekommen.
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-25 #22 cuba-klaus 2012-04-05 00:18
zitiere Nonkonformist:
[quote name="Immanuel"][quote name="Nonkonformist"]Das werden weder Jenny W. noch Thomas Knecht tun, weil beide nur Trolls sind, die mit inhaltlichen Diskussionen hoffnungslos überfordert sind.

Bestimmt hast du damit recht, dass diese Leute irgendwie überfordert sind. Vermutlich liegt es auch daran, dass sie einfach zu wenig über die aktuelle Lage informiert sind. Mein Vorteil ist eben, dass ich mich öfters in den USA und Kuba aufhalte. Bin ab 14. April wieder für 2 Wochen an verschiedenen Orten in Kuba.

Es ist immer wieder erstaunlich, dass die Reaktionen auf bestimmte Eindrücke (nicht Meinungen) überaus bösartig ausfallen. Offensichtlich handelt es sich hier um Anstandsdefizit e.

Zum Schluss: Ich mag die Kubaner sehr weil sie irgendwie komplett anders sind als die Restkaribik. Kommt vermutlich daher, dass sie im eigentlichen Sinne Ueberseespanier sind. Da ist noch vieles hängengeblieben . Die Kubaner sind stolz und bringen trotz der Mangelwirtschaf t vieles zustande. Ich staune immer wieder über die gute Wohnqualität von meinen Freunden. Hierzu muss gesagt werden, dass 80 % vom Wohneigentum privat ist. Sogar die schicken Gründervillen (solange der Eigentümer nicht nach FL rübergemacht hat).

Ach wie schoen fuer Dich, wenn Du wieder in Kuba bist. Dann koennte man sich ja mal treffen und ueber die Scheisse reden, die da soviel geschrieben wird in Deutschland ueber Kuba ! Ich lebe jedenfalls seit 3 Jahren hier und werde auch hier bleiben, bis ich mal den Loeffel abgebe ! Ein schoenes Land und ein Vorbild fuer andere Laender Lateinamerikas ! Die ALBA-Staaten sind ja dabei, dem Beispiel Kubas zu folgen, voran dabei natuerlich Venezuela !
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-24 #21 Thomas Knecht 2012-04-04 14:30
zitiere Nonkonformist:
Es ist immer wieder erstaunlich, dass die Reaktionen auf bestimmte Eindrücke (nicht Meinungen) überaus bösartig ausfallen. Offensichtlich handelt es sich hier um Anstandsdefizit e.


Dabei handelt es sich schlicht darum, wie es in den Wald hinein ruft, schallt es wieder heraus!

Und IMmanuel ist in meinen Augen nunmal ein bösartiger Antikommunist aus dem sozialdemokrati schen FDS Spektrum. Auch wenn er es bisher immer geleugnet hat.
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+22 #20 Nonkonformist 2012-04-04 13:17
[quote name="Immanuel"][quote name="Nonkonformist"]Das werden weder Jenny W. noch Thomas Knecht tun, weil beide nur Trolls sind, die mit inhaltlichen Diskussionen hoffnungslos überfordert sind.

Bestimmt hast du damit recht, dass diese Leute irgendwie überfordert sind. Vermutlich liegt es auch daran, dass sie einfach zu wenig über die aktuelle Lage informiert sind. Mein Vorteil ist eben, dass ich mich öfters in den USA und Kuba aufhalte. Bin ab 14. April wieder für 2 Wochen an verschiedenen Orten in Kuba.

Es ist immer wieder erstaunlich, dass die Reaktionen auf bestimmte Eindrücke (nicht Meinungen) überaus bösartig ausfallen. Offensichtlich handelt es sich hier um Anstandsdefizit e.

Zum Schluss: Ich mag die Kubaner sehr weil sie irgendwie komplett anders sind als die Restkaribik. Kommt vermutlich daher, dass sie im eigentlichen Sinne Ueberseespanier sind. Da ist noch vieles hängengeblieben . Die Kubaner sind stolz und bringen trotz der Mangelwirtschaf t vieles zustande. Ich staune immer wieder über die gute Wohnqualität von meinen Freunden. Hierzu muss gesagt werden, dass 80 % vom Wohneigentum privat ist. Sogar die schicken Gründervillen (solange der Eigentümer nicht nach FL rübergemacht hat).
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