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Zeitung vum Letzeburger Vollek

Oskar Lafontaine will rot-rote Koalition an der Saar | Drucken |  E-Mail
Saarland
Freitag, den 20. Januar 2012 um 19:27 Uhr

Die LinkeDas Scheitern der Sondierungsgespräche zwischen CDU und SPD eröffne die Chance zu einem Politikwechsel an der Saar, kommentiert der Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke im Saarländischen Landtag, Oskar Lafontaine, den Abbruch der Verhandlungen. Die SPD habe jetzt erneut die Erfahrung gemacht, dass ein politischer Neuanfang mit der Saar-CDU nicht möglich ist.

„Eine rot-rote Koalition nach der Landtagswahl kann über die Durchsetzung einer Besteuerung großer Vermögen, großer Erbschaften und hoher Einkommen (Millionärssteuer) im Bundesrat die Vorgaben der Schuldenbremse einhalten und gleichzeitig die Grundlage für bessere Schulen, eine gute Krankenversorgung und eine ausreichende Polizeidichte im Saarland sicherstellen. Zudem können nur so die Infrastrukturinvestitionen getätigt werden, die zur Schaffung neuer Arbeitsplätze notwendig sind“, erklärte Lafontaine und plädierte erneut dafür, neben der Informatik auch die Medizintechnik zum neuen Forschungsschwerpunkt an der Saar zu entwickeln.

Nur in einer rot-roten Koalition könne es auch gelingen, erste Schritte hin zur Wirtschaftsdemokratie durch die Beteiligung der Belegschaften an ihren Betrieben zu machen. In einer solchen Koalition sei als Folge der Bankenkrise auch sicherzustellen, dass die saarländischen Sparkassen und die Landesbank, keine Wucherzinsen verlangten, das Geld der Sparer sicher anlegten und nicht mit Giftpapieren handelten. Auch die Begrenzung von Einzelhandelsflächen, um die Verödung der Ortskerne zu vermeiden, sei eine vordringliche Aufgabe. Lafontaine forderte die SPD Saar auf, die voreilige Festlegung auf eine große Koalition aufzugeben.

"Schuldenbremse à la CDU heißt weniger Bildung und weniger Sozialstaat. Die Schuldenbremse gefährdet die Handlungsfähigkeit der Länder und bringt ärmere Länder wie das Saarland in eine Existenz bedrohende Situation. Sie ist in Wahrheit eine Investitions- und Wachstumsbremse. Stärkere Schultern müssen mehr tragen als schwächere Schultern. Jahr für Jahr bei Kindern und Familien 80 Millionen einsparen zu müssen, kann keine dauerhafte Option sein." Diese treffende Analyse von Heiko Maas vom 6. März 2011 ist und bleibt eine geeignete Grundlage für eine erfolgreiche Zusammenarbeit in einer rot-roten Koalition nach den jetzt anstehenden Neuwahlen.

 

Kommentare 

 
-6 #9 2012-02-01 10:02
In dem Sinne:

Georgi Dimitroff - Arbeiterklasse gegen Faschismus
http://www.mlwerke.de/gd/gd_001.htm
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-6 #8 2012-02-01 09:20
zitiere Black Fanal:
@ #6 Harald
Ah...ha....die Linke sorgt also dafür das ich nicht von faschistischen Regimen gefoltert und ermordet werde und verhindert auch noch, weltweit alle Kriege.
Das habe ich gar nicht gewußt...gut das mir das mal einer sagt!


Kann es sein, dass du aus der Geschichte nichts gelernt hast?

Man kann die PDL gerade wo sie an bürgerlichen Regierungen beteiligt ist scharf kritisieren und solche Regierungen ablehnen. Aber hätte eine Einheitsfront 1933 den Faschismus an der Macht nicht verhindern können?

Und ist die PDL nicht mit der SPD der damaligen Zeit vergleichbar?
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-2 #7 2012-02-01 08:49
@ #6 Harald
Ah...ha....die Linke sorgt also dafür das ich nicht von faschistischen Regimen gefoltert und ermordet werde und verhindert auch noch, weltweit alle Kriege.
Das habe ich gar nicht gewußt...gut das mir das mal einer sagt!
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-11 #6 2012-01-31 17:06
@Black Fanal:

Um nicht von einem faschistischen Regime gefoltert und ermordet zu werden, um Kriege weltweit zu verhindern. Nur so als Anregung.
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-3 #5 2012-01-31 15:29
@ Julius #4

Ich kann leider nichts positives an und in der der Partei die Linke erkennen.
Das hohle Geschwätz von diesen angepassten Salonrevuluzzer n geht mir mächtig auf den Geist.
Wozu soll ich denn mit solchen Spießern auch noch Aktionsenheit machen ???
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+25 #4 2012-01-26 14:52
@...# Fiete_Jansen

Die Partei die LINKE behauptet ja nun auch nicht, dass sie eine revolutionäre,m arxistische Kampforganisati on ist.

Das kannst Du dann zwar schade finden, kannst es ihnen aber andererseits, wie Du sagst, auch nicht vorwerfen, dass sie nur eine links sozialdemokrati sche Partei sind.

Es entspricht doch ganz klar auch den programatischen Aussagen und der politischen Ausrichtung dieser Partei und jedem müsste doch klar sein, dass die Partei die LINKE eher eine reformerische, sozialdemokrati sche Politik vertritt.

Trotzdem gehört diese Partei und die vielen Genossen (auch Kommunisten) in ihren Reihen zum linken Spektrum in unserem Land und wir sollten nicht den Fehler machen sie nur zu kritisieren, sondern sollten auch ihre positiven Aspekte sehen und sie im politischen Kampf an unserer Seite wissen.
Die Kommunisten (gerade die wenigen, die es noch gibt) sollten doch aus ihre eigenen Geschichte wissen was Aktionseinheit bedeutet und wie wichtig der gemeinsame Kampf und gegenseitige Respekt ist. Wir sollten uns also nicht schon wieder auseinander dividieren lassen.

Was die LINKE in Berlin für eine Politik vertreten und unterstützt hat sehe ich genau so kritisch wie Du.
Ich bin der Meinung die LINKE sollte sich an keine dieser Regierungen beteiligen und nicht die Drecksarbeit für das kapitalistische System übernehmen.
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-22 #3 2012-01-26 12:49
zitiere Julius:
Ja, natürlich kann man die Partei die LINKE kritisieren........aber trotz alledem, ist diese Partei immerhin noch eine linke Partei in der Bundesrepublik.


Vor allem ist sie eine links sozialdemokrati sche Partei in der BRD.

zitiere Julius:
vertritt z.B. in Fragen, Kriegseinsätze oder Kernenergie eine eindeutige Haltung.


Noch hast du vergessen. Noch eine eindeutige Haltung.

zitiere Julius:
Die LINKE vertritt auch klare Standpunkte in den sozialen Auseinandersetz ungen der Bundesrepublik und steht eindeutig auf Seiten der Arbeiter und Angestellten und im besonderen der Arbeitslosen und der armen Bevölkerungssch ichten.


Sag das mal den Leuten aus Berlin.
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+18 #2 2012-01-26 10:15
Ja, natürlich kann man die Partei die LINKE kritisieren........aber trotz alledem, ist diese Partei immerhin noch eine linke Partei in der Bundesrepublik.

Sie unterstützt die politisch fortschrittlich en Organisationen und Bewegungen in ihren Kämpfen, und grenzt sich eindeutig in meisten Fragen von den systemerhaltend en Parteien der BRD ab und vertritt z.B. in Fragen, Kriegseinsätze oder Kernenergie eine eindeutige Haltung.

Die LINKE vertritt auch klare Standpunkte in den sozialen Auseinandersetz ungen der Bundesrepublik und steht eindeutig auf Seiten der Arbeiter und Angestellten und im besonderen der Arbeitslosen und der armen Bevölkerungssch ichten.

Einer Regierungsbetei ligung der Partei, die LINKEN, sehe ich auch sehr kritisch und nicht unbedingt wünschenswert.
Das "Elend" für das eindeutig andere Kräfte im Lande die Verantwortung tragen, sollte nicht auch noch unter Beteiligung der Linken auf's Volk ,"gerecht" verteilt werden.

Ps....
Warum gibt es hier bei RED GLOBE eigentlich keine Stellungnahme, keinen einzigen Kommentar zu den skandalösen und widerlichen Bespitzellungen des Verfassungsschu tzes, gegen über der Partei die LINKEN ???
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+25 #1 2012-01-25 18:46
Was dabei rauskommt wenn SPD und die Linke als Juniorpartner, gemeinsam eine Regierung bilden haben wir doch genügend in Berlin oder Mecklenburg Vorpommern bestaunen können.

Die Politik hat sich nicht von anderen Koaliationen unterschieden. Sie haben genau wie SPD/CDU oder wie SPD/Grüne alle Lasten und Sparmaßnahmen der Bevölkerung auf's Auge gedrückt.

Die Leute die links wählen, haben doch eine ganz andere Erwartung an die Linkspartei und wählen sie doch nicht wieder, wenn nichts zählbares dabei heraus kommt.
Warum soll man solch eine Partei wählen?
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