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Linksjugend: Tschernobyl und Fukushima sind keine Einzelfälle | Drucken |  E-Mail
Umwelt (GreenGlobe)
Sonntag, den 13. März 2011 um 12:29 Uhr

Linksjugend solidWährend in Japan noch verzweifelt daran gearbeitet wird, die atomare Katastrophe einzudämmen, verkündet Umweltminister Röttgen, dass es keinen Anlass für eine neue Grundsatzdebatte über Atomenergie gebe. Bereits das Desaster in Tschernobyl wurde als Einzelfall abgetan, weil es sich um ein sowjetisches Atomkraftwerk mit angeblich rückständiger Technologie gehandelt hatte. Die Katastrophe in Fukushima wird damit heruntergespielt, dass Japan sich an einer besonderen geographischen Lage befinde. Wir fragen uns, wie viele tragische Einzelfälle es noch geben muss, bis selbst die Atom-Lobby zur Einsicht gelangt, dass diese zerstörerische Technologie voller unkontrollierbarer Risiken steckt.

Dazu erklärt Christin Bernhold Pressesprecherin der Linksjugend [`solid] Hamburg: »Umweltminister Röttgen erklärt während der atomaren Katastrophe in Japan in den Medien, dass es keinen Anlass gebe, erneut über die Nutzung von Atomenergie zu diskutieren. Dieses Verhalten ist zynisch und verantwortungslos. Für ihren Profit sind die Atom-Konzerne und ihre Lobbyisten im Bundestag und in der Bundesregierung anscheinend bereit, jedes Risiko für Mensch und Natur bedenkenlos in Kauf zu nehmen.«

Die Linksjugend ['solid] Hamburg bekräftigt erneut ihre Forderung, dass alle Atomkraftwerke sofort abgeschaltet gehören. Für die Beschäftigen der Atomenergie können andere sinnvollere Arbeitsplätze im Bereich der regenerativen Energien geschaffen werden. Wir rufen dazu auf sich an den kommenden Protesten für die Abschaffung der Atomkraftwerke zu beteiligen. »Wir sehen nicht ein, dass Mensch und Natur durch diese riskante Technologie zerstört werden, nur damit sich eine handverlesene Elite an der Kraftwerken eine goldene Nase verdient. Für Profite gehen die Atom-Lobby und ihre Handlanger von CDU und FDP bedenkenlos über die Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima hinweg. Dafür gehören sie sofort abgeschaltet«, fordert Christin Bernhold.


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