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Richter erkennt Gefahren durch Gentechnik an |
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Umwelt (GreenGlobe)
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Donnerstag, den 27. Mai 2010 um 14:11 Uhr |
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Auch am dritten Tag in der Berufungsverhandlung gegen die Feldbefreierin Cecile Lecomte in Würzburg ist am gestrigen Mittwoch kein Urteil gefallen. Die beiden geladenen Polizeizeugen waren im Urlaub. Stattdessen konnte sich Richter Dr. Heß ausführlich mit den Beweisanträgen der Angeklagten aus der letzten Sitzung beschäftigen. Das war dann auch nötig bei den komplexen Zusammenhängen, die die Angeklagte über die Gentechnik-Lobby in Deutschland darlegte.
Einen Meilenstein erbrachte nach Ansicht der Angeklagten dann die Beweisaufnahme: »Der Richter nahm es als wahr an, dass Gentechnik gefährlich und Feldbefreiung ein wirksames Mittel dagegen sei,« freute sich die auch als »Eichhörnchen« bekannte Aktivistin. Nach der Einstellung des Verfahrens wegen Hausfriedensbruch am letzten Verhandlungstag war dies ein weiterer Erfolg für die Gendreck-weg-Aktivistin mit französischer Herkunft. Sie hatte 2008 bei einer Aktion der Feldbefreiungs-Initiative »Gendreck-weg« in Kitzingen mitgewirkt, bei der rund ein Hektar des inzwischen verbotenen MON810-Maises unschädlich gemacht wurden. Drei weitere Mit-AktivistInnen beginnen ihren Berufungsprozess am LG Würzburg am 31.5.
Nächste Verhandlungstermine von Cecile Lecomte: 8. und 28.6., jeweils 11 Uhr, Landgericht Würzburg
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