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Friedensbewegung zur Verlängerung des Afghanistan-Einsatzes |
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Friedensbewegung
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Montag, den 31. Januar 2011 um 18:39 Uhr |
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Zur Entscheidung des Bundestags, das Mandat für den Bundeswehreinsatz in Afghanistan zu verlängern, erklärte der Sprecher des Bundesausschusses Friedensratschlag, Peter Strutynski: »Es ist nur schwer auszuhalten, dass der Deutsche Bundestag abermals mit über 70 Prozent der Abgeordneten einem Kriegseinsatz zustimmt, der von 70 Prozent der Bevölkerung abgelehnt wird. Angesichts dieser neuerlichen eklatanten Missachtung des Wähler- und Bürgerwillens darf man sich nicht wundern, wenn sich immer größere Teile der Bevölkerung von ihren "Vertreter/innen" nicht mehr vertreten fühlen. Hier liegen die Ursachen nicht nur für den viel beschworenen "Wutbürger", sondern auch für die zunehmende Politikerverdrossenheit der Menschen.«
Es sei auch schwer auszuhalten, dass die Abgeordneten »sich weiterhin hinter realitätsfernen Durchhalteparolen verschanzen und der Krieg führenden Regierung und der NATO alles glauben, was diese über den "Fortschritt" des Krieges faseln. Wissenschaftliche Expertise - auch und gerade US-amerikanischer Think Tanks - wird nicht zur Kenntnis genommen.« Schwer auszuhalten sei schließlich, dass die Bundeswehr weiterhin in einen Krieg geschickt wird, der durch nichts legitimiert ist und der kein einziges positives Ergebnis zeitigen wird. »Garantiert werden kann nur eine weitere Eskalation des Krieges mit all seinen Schrecken und Gefahren - insbesondere für die afghanische Zivilbevölkerung.«
Die Friedensbewegung sieht sich in ihrer Skepsis gegenüber der »Weisheit« der Volksvertreter leider bestätigt. Sie wird aber umso intensiver den Kampf für die Beendigung des Krieges fortsetzen, so Peter Strutynski
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