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Opposition
Sonntag, den 27. Dezember 2009 um 12:18 Uhr

Rosa-Luxemburg-Konferenz 2010Unter diesem Motto veranstaltet die Tageszeitung junge Welt, unterstützt von 25 weiteren Organisationen, Gewerkschaften und Medien, am 9. Januar 2009 die XV. Rosa-Luxemburg-Konferenz in allen Räumen der Urania in Berlin. Beiträge sind unter anderen von der honduranischen Parlamentsabgeordneten Silvia Ayala und Michel Chossudovsky, Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Toronto angekündigt. Aus der Todeszelle wird im Originalton der Beitrag des zum Tode verurteilten Journalisten Mumia Abu-Jamal übertragen, sein Anwalt Robert R. Bryan reist aus den USA zur Konferenz. Weitere Referenten kommen aus Paris, Havanna und Berlin.

In der anschließenden Podiumsdiskussion geht es um die Kampfbedingungen der Gewerkschaften im 21. Jahrhundert. Es diskutieren Sabine Leidig, ehemalige Geschäftsführerin von ATTAC, mit Achim Bigus, Betriebsrat von Karmann, Pierre Lévy, Kommunikationswissenschaftler aus Paris, Christina Kaindl, Vertreterin des Aktionsbündnisses »Wir zahlen nicht für eure Krise«, und Renate Licht, Landesvorsitzende des DGB Thüringen. Für kulturelle Beiträge sorgen unter anderen die Berliner Brassband IG Blech, der irische Liedermacher Pól Mac Adaim, der Hans-Beimler-Chor und die Folkpunkband The Pokes. Sämtliche Beiträge der Konferenz werden simultan übersetzt, Konferenzsprachen sind Englisch, Spanisch, Deutsch. Die Veranstalter erwarten bis zu 2.000 Teilnehmende.

Die Rosa-Luxemburg-Konferenz hat in den letzten Jahren immer wieder für Schlagzeilen gesorgt, unter anderem durch ein Grußwort von Christian Klar. Nach der Einschätzung des ehemaligen BDI-Präsidenten Hans-Olaf Henkel gilt die Konferenz »als wichtigstes Symposium der Neomarxisten«. Auf dem »Neujahrsempfang der deutschen Linken«, wie die Konferenz in Medien oft beschrieben wird, sprachen in den vergangenen Jahren unter anderen Angela Davis, Oskar Lafontaine, Jutta Dithfurt, Domenico Losurdo, Sarah Wagenknecht, Harpal Brar, Elmar Altvater, Tariq Ali, Alfred Hrdlicka und Arnaldo Otegi. Die junge Welt ist die einzige marxistisch orientierte Tageszeitung im deutschsprachigen Raum und wird von einer Genossenschaft ihrer Leserinnen und Leser herausgegeben. Weitere Informationen: www.rosa-luxemburg-konferenz.de


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