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Für nichts zu blöd: SAVler wollen unbedingt in »Die Linke« rein |
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Opposition
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Freitag, den 06. November 2009 um 13:25 Uhr |
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Am gestrigen Donnerstag die Mitglieder der Bundesleitung der trotzkistischen »Sozialistischen Alternative« (SAV), Lucy Redler, Sascha Stanicic, Aron Amm, Stephan Kimmerle und Holger Dröge, erneut einen Antrag auf Mitgliedschaft bei der Partei »Die Linke« gestellt. Bereits vor einem Jahr wollten die früheren Mitglieder der WASG Berlin, die bei der letzten Abgeordnetenhauswahl noch in Konkurrenz zu der in Berlin mitregierenden Partei angetreten waren, in die Linkspartei eintreten. Ihr damaliger Antrag auf Mitgliedschaft wurde jedoch wegen des Einspruchs des stellvertretenden Parteivorsitzenden Klaus Ernst von der Bundesschiedskommission abgelehnt.
Lucy Redler versucht in einer Pressemitteilung zu begründen, warum die SAVler unbedingt in die Linkspartei eintreten wollen: »Wir wollen einen Beitrag leisten, Die Linke zu einer starken, kämpferischen und sozialistischen Partei aufzubauen. Dies ist angesichts der kapitalistischen Krise, der Wahl der schwarz-gelben Bundesregierung und der zu erwartenden massiven Angriffe auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Bevölkerungsmehrheit durch Regierung und Arbeitgeber dringender denn je.«
Obwohl die Mitglieder der Linkspartei nur einen Tag zuvor in Brandenburg den Koalitionsvertrag mit der SPD abgenickt hatten, in dem von den Wahlversprechen der Partei nichts mehr übrig ist, behauptet Redler weiter: »Viele Menschen setzen Hoffnungen in Die Linke als einzige Partei, die gegen Hartz IV, Sozialabbau und den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan kämpft.« Die Entwicklungen in Brandenburg würden »mit Sorge« beobachtet: »Wir wollen mit unserem Eintritt auch den Flügel stärken, der weiteren Regierungsbeteiligungen mit SPD und Grünen, die zu Sozialabbau und Privatisierung führen, eine Absage erteilt. Verbesserungen sind heute nur durch Massenmobilisierungen und Streiks zu erreichen. Diese müssen durch eine linke Partei gefördert, unterstützt und mit organisiert werden.«
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