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Breites Bündnis will Profiteure zur Kasse zwingen |
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Wirtschaft & Gewerkschaft
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Sonntag, den 14. März 2010 um 17:34 Uhr |
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Die Abschaffung der Studiengebühren, ein gesetzlicher Mindestlohn von 10 Euro und Protest gegen Hartz IV sind die Ziele einer Großdemonstration am kommenden Samstag in Essen. »Wut und Unzufriedenheit müssen sich organisieren und öffentlich werden«, heißt es dazu in einer Erklärung des Demobündnisses, zu dem sich mehr als 80 Organisationen und 150 Einzelpersonen unter der Losung »Wir zahlen nicht für eure Krise - Zwingen wir die Profiteure zur Kasse!« zusammengeschlossen haben.
Zu dem Bündnis gehören Erwerbslosen- und Bildungsbündnisse, MigrantInnen-Organisationen, attac-Gruppen und viele andere. Die Demonstration wird von Gliederungen der Gewerkschaften ver.di und IG Bau unterstützt. Auch die DKP, die anarcho-syndikalistische FAU, die Linkspartei, SDAJ, AMS und andere Organisationen haben sich dem Aufruf angeschlossen.
Die Demonstration knüpft an die letztjährigen Demonstrationen unter gleichem Motto an, bei denen sich in Frankfurt und Berlin 50.000 Menschen beteiligten. Der Aufruf des Bündnisses ist nachzulesen unter www.krisendemo-nrw.de. Die Demonstration beginnt am 20. März um 12.30 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz.
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