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Am Montag (6. Dezember 2010) wollen kubanische Contras, sogenannte »Dissidenten«, gemeinsam mit ihren Gesinnungsgenossen von der IGFM (Internationale Gesellschaft für Menschenrechte) in Berlin mit ihren antikubanischen Parolen und Lügen von der Gethsemanekirche (S-Bahn Schönhauser Allee) zur kubanischen Botschaft demonstrieren. Dagegen mobilisieren Kuba-Soligruppen: »Zeigen wir ihnen, dass es auch in Deutschland andere Stimmen gibt, die sich nicht von ihrer Medienkampagne manipulieren lassen. Zeigen wir diesen Rechten, dass es in Deutschland eine Solidaritätsbewegung gibt, die sich für das sozialistische Cuba einsetzt.« Treffpunkt für die Kuba-FreundInnen ist um 14.30 Uhr vor der Gethsemanekirche, um dann in einem getrennten Zug dem Contra-Häuflein zu folgen.
Nur einen Tag später, am 7.12., findet dann von 10:30 bis 15:00 Uhr eine »Fachkonferenz« in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung, Tiergartenstr. 35, Berlin, statt. Das Thema lautet: »Cuba Auténtica - Die Castro-Diktatur und Menschenrechte auf Kuba«. Dabei sollen die aktuelle Menschenrechtslage auf Kuba, die Möglichkeiten einer wirksamen europäischen und deutschen Außenpolitik und Hilfestellungen für die »Demokratiebewegung« auf der Insel erörtert werden. »Wir fortschrittlichen Menschen kennen die Lügen, die damit gemeint sind, und wehren uns gegen die Diffamierung Cubas und des Sozialismus«, heisst es dazu in einem Aufruf der Soligruppen. Diese treffen sich am Dienstag, 7.12., um 9.30 Uhr vor der Konrad-Adenauer-Stiftung, um den Konferenzteilnehmern zu zeigen, dass es eine breite Solidaritätsbewegung mit dem sozialistischen Cuba auch in der BRD gibt.
Eine völlig andere Veranstaltung findet dann aus Anlass des internationalen Tags der Menschenrechte am 10.12.2010 um 19:30 Uhr im Berliner Haus der Demokratie und Menschenrechte (Greifswalder Str. 4) statt. Die Soligruppen rufen dort zu einer Podiumsdiskussion über den skandalösen Fall der »Cuban 5« auf, die seit über zwölf Jahren dem Unrecht der USA ausgesetzt sind. Dort wird über aktuelle Entwicklungen, eine Tagung aus Kuba und Perspektiven berichtet und diskutiert.
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Kommentare
http://www.granma.cu/aleman/kuba/9nov-kubanische.html
und
http://www.granma.cu/aleman/kuba/4noviembre-Kuba%20lasst.html
Deine Aussage stimmt so nicht ganz. Die Arbeiter und Arbeiterinnen werden in den nächsten Jahren entlassen. Aber schockierend ist das schon. Vor allem auch, weil die Entlassungen nicht das Einzige sind. Offenbar wollen sie auch Leistungen abbauen (noch unklar was), einen Leistungslohn einführen und die Finanzierung des Studiums kürzen oder sogar streichen. Da frage ich mich schon: Wohin geht es mit Kuba?