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Hände weg von Kuba! Protest gegen antikubanische Provokation in Berlin |
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Berlin
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Dienstag, den 16. März 2010 um 23:35 Uhr |
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Am kommenden Donnerstag will eine kleine Gruppe von Exilkubanern in Berlin gegen Kuba demonstrieren. Wie inzwischen üblich, ist zu erwarten, dass sie dabei nicht nur das Image von Cuba verzerren, sondern jegliche Errungenschaften Cubas verschweigen und damit den Konservativen, Reaktionären und notorischen Antikommunisten im globalen Norden willkommene Zuarbeit leisten.
Trotz seiner innen- und außenpolitischen Erfolge und der auf die Obama-Administration gesetzten Hoffnungen ist Cuba derzeit verstärkten Angriffen, subversiven Machenschaften und unverschämten Propagandakampagnen feindlicher Kräfte ausgesetzt. Jüngste Beispiele:
- Über den skandalösen Fall der Cuban 5 wird NICHT berichtet. Sie sitzen seit 12 Jahren in Einzelhaft in den USA weil sie versucht haben, Terrorakte, die in Florida gegen Cuba ausgeheckt wurden, aufzudecken und ihr Land davor zu schützen.
- Die EU hält noch immer an ihrem unfairen und einseitigen „Gemeinsamen Standpunkt“ fest, wonach Cuba sich nach Prinzipien der EU richten soll damit Verhandlungen aufgenommen werden.
- Der Tod durch Hungerstreik des Häftlings Zapata in einem kubanischen Krankhaus konnte trotz intensiver Bemühungen der Ärzte nicht verhindert werden - nun wird Zapata von Kubagegnern als Freiheitskämpfer instrumentalisiert, und bürgerliche Medien und Politiker helfen mit.
Das alles heißt: der andauernde Zermürbungskrieg der Ewiggestrigen gegen das sozialistische Kuba geht heftig weiter. Und eine Normalisierung der Beziehungen zwischen Cuba und der EU soll damit torpediert werden.
Gegen diese Aggression treten wir ein, dagegen handeln wir, dagegen setzen wir die Solidarität mit dem zutiefst humanen und solidarischen Volk und dem System Kubas!! Wir treten daher auch dieser Clique von Exilkubanern in Berlin entgegen, die die schmutzige Arbeit der erklärten und mächtigen Feinde Cubas machen. Ihre Frustration über den erfolgreichen Widerstand Cubas scheint sie immer unverschämter werden zu lassen.
Wir rufen deshalb zu einer Solidaritätskundgebung mit Cuba auf!! Datum: Donnerstag den 18.3.2010 Ort: Kubanische Botschaft bzw. Kubanisches Konsulat, Gotlandstr. 15, 10439 Berlin Zeit: 9:30 bis 11:30 Uhr
Der Aufruf wird unterstützt durch: Netzwerk Cuba, Cuba Sí, Freundschaftsgesellschaft BRD–Kuba, Freundschaftsgesellschaft Berlin–Kuba, DKP Berlin
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Kommentare
Der Satz enttarnt eure Unwissenheit über Kuba. Kein Kubaner, ob in Miami oder Berlin, würde etwas gegen sein Land richten, ihr Stolz und die Liebe zur Familie ist über alles erhaben. Vielmehr würde jeder Exilkubaner gerne zurückkehren, in seine Heimat, zu seinen Wurzeln. Wenn ein Kubaner im Exil gegen etwas demonstriert dann gegen die Ungerechtigkeit en des Regimes, aber NICHT GEGEN KUBA. Diese Halbwahrheiten sind im Stile der Redakteure von Granma und Co und könenen einem halbwegs intellektuellen und vernünftigen Leser nur zum schmunzeln bringen oder wütend machen. Wieviele Jahrzehnte sollen noch alle Ungerechtigkeit en und Reperessionen in Kuba mit einer niedrigen Analphabetenquo te und medizinische Grundversorgung entschuldigt werden???
Die Teilnehmerinnen der Kundgebungen wurden am Mittwoch von Polizistinnen mit Gewalt in zwei Polizeifahrzeug e gestossen und an einen unbekannten Ort gebracht. Hunderte Anhänger der kubanischen Regierung hatten die Demonstrantinne n zuvor niedergebrüllt.
Ihr verteidigt die kubanische Regierung auch wenn sie offensichtlich Unrecht begeht! Das nennt Ihr dann Sozialistisch? Macht die Augen auf und kämpft gegen alles Unrecht in der Welt. Sonst werdet am Schluss Ihr die Opfer sein.
Kerrie Howard, stellvertretend e Amnesty-Direktorin in den USA, kritisierte die Einschränkung der Meinungs- und Versammlungsfre iheit in Kuba. Sie nannte die lange Inhaftierung von Menschen «nur wegen der friedlichen Ausübung ihrer Rechte» eine Tragödie. Sie sei zudem ein «Hemmschuh für Reformen», zu denen auch der «Beginn eines Dialogs für die Aufhebung des von den USA einseitig gegen Kuba verhängten Embargos» gehöre.