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Rebellen überfallen venezolanische Botschaft in Tripolis | Drucken |  E-Mail
Libyen
Donnerstag, den 25. August 2011 um 00:03 Uhr

Botschafter Afif TajeldineIn Tripolis regiert das Chaos. Nachdem zu Wochenbeginn bereits die Botschaft Algeriens überfallen und ausgeraubt worden war, ist nun die Residenz des venezolanischen Botschafters in Libyen, Afif Tajeldine, das Ziel von Plünderern geworden. Das meldet der lateinamerikanische Fernsehsender TeleSur. Die Regierung in Caracas verurteilte die Aggression und die Verletzung der diplomatischen Immunität durch die Rebellen.



Tajeldine erklärte, in der Botschaft selbst sei nichts passiert. Allerdings drangen bewaffnete Gruppen am Morgen in die Residenz des Diplomaten ein, fragten nach ihm und begannen, alles wegzuschleppen, darunter alle technischen Geräte und die Fahrzeuge der Diplomaten. »Sie haben das Haus ausgeplündert, haben nichts zurückgelassen und Schüsse in die Luft abgegeben«, berichtete Tajeldine. Dieser Überfall sei eine klare Verletzung des Völkerrechts, erklärte der Diplomat. »Dieser Ort ist unser, venezolanisches Territorium. Das müssen sie respektieren. Diese Verletzung unserer Souveränität haben bewaffnete Gruppen der NATO begangen«, unterstrich der Botschafter.


 


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Kommentare 

 
0 #1 2011-08-26 22:41
Es liegen hier 2 mögliche Fakten vor.
1. Variante:
Die Rebellen zeigen schamlos ihr Gesicht als Rechtsbrüchige, indem sie sogar vor der Immunität ausländischer Botschaften nicht zurückschrecken (auch wenn es sich um gaddafifreundli che südamerikanisch en Diplomaten handelt)
oder 2. Die Nato selbst übertritt die internationalen Immunitätsgeset ze zumindest als Aufrührer und Redelsführer und gab diesen Überfall in Auftrag.

So oder so... die stecken eh unter einem Hut.
Kommt sowas in den öffentlich rechtlichen Lügenmedien überhaupt zur Sprache?
Leider ist das Unrechtsempfind en vieler schon so gründlich untergraben worden, dass auch dieser Bericht ignoriert werden würde.
Wer die Presse unter Kontrolle hat, kann sich alles erlauben. Da viele den Bezug zu den Nachrichten nicht haben, oder zu bequem oder eher zu beschäftigt sind, mal einen Blick hinter die Kulissen zu wagen, können die Medien schreiben was sie wollen.
Stumpfes Desinteresse.
Dabei wäre es so leicht, diese Brüder zu Stellungnahmen zu zwingen. Man müßte nur nachfragen, nachlesen, sich zu Wort melden, in seiner Umgebung darüber reden, es publik machen, nicht schweigen, nicht wegsehen!

Bleibt wachsam und sagt was, mischt Euch ein!
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